Preiner Gscheid — Rax

Diwan, 22. Sep. 2020

Die Wanderung führt von der Edelweisshütte über den Schlangenweg zum Karl Ludwig Haus — Raxkirchlein, (Heukuppe nur bei guter Sicht 2007 m) — Predigtstuhl — Neue Seehütte über den Göbl-Kühn-Steig Abstieg zum Waxriegelhaus. Einkehr Mittagessen.
Danach zurück zur Edelweisshütte, ca. ¾ Stunde.
Trittsicherheit, festes Schuhwerk erforderlich.
Jause, Getränk und Regenschutz mitnehmen!

Treffpunkt 1: 06:00 Uhr am Bahnhof in Hengsberg
Treffpunkt 2: 07:40 Uhr am Parkplatz Edelweisshütte Preiner Gscheid
Tourdaten: ca. 13 km, 950 Hm, 6 Std. Gehzeit

Auf eine schöne Wanderung freut sich Hans Rechberger

Hirscheggeralm

Diwan, 15. Sep. 2020

Der September lässt uns wettermäßig nicht im Stich. Heute trafen sich 26 Wanderfreunde beim Pongratzwirt um die Hirscheggeralm zu erwandern.
Der Aufstieg erfolgte durch den Wald, einige Forststraßen querend, bis zur Bartholomä Kapelle. Hier wurde gerastet und unser nächstes Ziel, das Seiner Kreuz, ins Visier genommen. Auf der Alm waren noch viele Mutterkühe mit ihren Kälbern, die uns zeitweise recht misstrauisch beäugten. Es wehte ein kühles Lüfterl und daher empfand man die Sonne als nicht so stark, trotzdem flossen in Summe sicher einige Liter an Schweiß. Als wir den Höhenweg erreichten und endlich ins Kärntnerland schauen konnten wanderten wir entlang der stacheligen Landesgrenze bis zum Schieflinger Kreuz. Nach einem steileren Abstieg löschten wir bei der Görlitzer Hütte (bereits in Kärnten) unseren Durst. Anschließend ging es quer über die Alm, vorbei an Preiselbeeren sammelnden Wanderern, zum Hirschegger Kreuz. Ein wunderschöner, beinahe ebener Almfleck und mitten drin das Gipfelkreuz. Nun war unser Mittagsziel die Saureishütte schon in Sichtweite. Aber wir mussten uns die Strecke dorthin doch noch erarbeiten. Bei Bratl und Suppe wurde viel geredet, gelacht und das Fazit über den Tag gezogen:
Nach einigen Irrläufern und der Erkenntnis, dass unser Pfeifferl unbedingt notwendig ist, war es ein wunderschöner Tag auf einer meiner Lieblingsalmen mit Rosi und Erich. Danke an euch für die Tour und die Mitbringsel. Danke für die Irrläufer-Getränke! H.K.
PS: Eine melodische Einlage bereitete uns ein Gast der Saureishütte. Er machte sich auf dem Heimweg zur Bernsteinhütte und auf halber Höhe spielte er mit dem Flügelhorn einige Ständchen.

Fotos von Hans: https://photos.app.goo.gl/xZ8BN2STDdVBGH9B9

Stein am Mandl (2043), Seegupf (2011)

Diwan, 8. September 2020

Schon die Anfahrt zum Parkplatz ließ so manches Herz höher schlagen aufgrund der Steilheit der Straße. Nach der Ankunft und einen Leckerli (vorausschauend auf die Fortsetzung des Weges) stiegen 25 Diwaner entlang des Pilgerweges der Weltreligionen hinauf zum Almboden und der Weggabelung rechts Stein am Mandl, geradeaus Rottenmanner Hütte. Wir folgten dem steilen Anstieg zwischen Zirbenbäumen und Latschen, bis uns der erste Blick auf die umliegenden Bergspitzen gewährt wurde. Das Ennstal lag unter einer dicken Nebeldecke.
Wir hatten blauen Himmel und die Sonne im Rücken. Der letzte Anstieg über höhere Felsstufen forderte den einen oder anderen doch heraus. Am Gipfelplateau angekommen wurde erstmals ein Rundumblick genossen und anschließend das selbe mit der Jause.
Unser Weg führte weiter zur Seescharte, um auf der anderen Seite nochmals auf den Seegupf hinauf zu wandern. Ein Gipfelplateau, über welches man zum Diewaldgupf, zum Moserspitz und zur Hochhaide gelangen könnte.
Wir aber drehten um und stiegen über die Seescharte zum Globuckensee ab. Hier hatten wir nochmals einen Rückblick auf unseren heutigen Weg. Nach einem kurzen Fußbad im See und einigen lustigen Fotos ging es weiter zum Mittagstisch bei der Rottenmanner Hütte.
Wir wurden rasch und bestens bedient und zufrieden marschierten wir die letzte halbe Stunde zurück zu unseren Autos. Für Viele eine schöne, unbekannte Gegend, die vielleicht wieder einmal zu einer Wanderung einlädt. H.K.

Fotos von Hans: https://photos.app.goo.gl/u2G3Y5yEFnejf4Lm9

Mystische Handalm

Vom Kirchturm der Pfarrkirche Hengsberg war das Sieben-Uhr-Läuten zu hören, als heute 23 Diwaner unter der Führung von Gerlinde und Hans sich auf den Weg nach Osterwitz machten.
In Osterwitz starteten wir in Richtung Glashütten – Almwirt, zuerst hinunter und dann stetig ansteigend. Sehr verlockend waren links und rechts des Weges die gelben Flecken mit Eierschwammerl. Zuerst verhalten, aber immer öfter bückten sich die Wanderer um Schwammerl zu sammeln. Auf Höhe Almwirt wurde gerastet und Kalorien getankt.
Nun galt es den Glashüttenkogel zu bezwingen. Über wunderschöne Waldwanderwege kamen wir auf die Anhöhe und weiter in Richtung Handalm. Der Speik hüllte sich immer mehr in Nebel und man spürte die hohe Luftfeuchtigkeit. Als wir aus dem Wald heraustraten, vor uns die ersten Windräder, hinter uns ein Blick in unsere Heimat, auch die Kirchen von Osterwitz, St. Oswald und Glashütten waren zu sehen, fing es leicht zu regnen an. Als alle verkleidet waren, gingen wir die, sich nun in mystische Nebelschwaden hüllende, Handalm entlang. Erinnerungen wurden wach an eine frühere Tour, als sich die Handalm ungefähr zur selben Zeit bereits in 30 cm Neuschnee hüllte. Mal waren die Windräder zu sehen, mal waren sie im Nebel versteckt und man hörte nur das Surren der Flügel. Leider erfüllte sich die Hoffnung auf Wetterbesserung nicht und so kürzten wir unseren Weg über das G´hackte ab. Ein steiler Abstieg übers Gelände, über Heidelbeer- und Preiselbeerkraut. ABER: Wir trafen punktgenau auf den Wanderweg, der uns zur Poschalm und Trahütterhütte führte. Dort wartete auf uns bereits der einheitlich gewählte Schweinebraten. Der Hüttenwirt, mit herzerwärmender Gelassenheit und Ruhe, hatte den Ofen eingeheizt und so waren unsere nassen Hosen und kalten Finger bald wieder trocken und warm.
Danke an Gerlinde und Hans für: Kuchen, Schnaps und Getränke in der Hütte und vor allem für die mystische Tour auf die Handalm. H.K.

Fotos von Hans: https://photos.app.goo.gl/GfoSMB569DpdvdQY6

Hochwechsel

Diwan, 25. August 2020

Pünktlich um 6:00 Uhr trafen sich 21 Diwaner um mit Toni Dreitler den Hochwechsel zu erkunden.
Erfreut waren wir, als wir bei der Rabl-Kreuz-Hütte ankamen und noch weitere 4 Diwaner auf uns warteten. Das Wetter versprach einen wunderbaren Tag. Gleich darauf zogen wir los in Richtung Vorauer Schwaig. Vorbei an schönen kleinen Alm- und Jagdhütten. Durch den pilzreichen Wald und über aussichtsreiche Almwiesenflecken erreichten wir die Vorauer Schwaig.
Dort stärkten wir uns für den Anstieg auf den Niederwechsel. Danke an Toni 3tler für die Getränke.
Als wir den Höhenweg erreichten, konnten wir auf der anderen Seite nach Niederösterreich schauen. Vor uns war schon lange das Wetterkoglerhaus sichtbar, doch der Weg dort hin war noch recht weit. Aber im Gespräch mit Mitwanderern und mit Erklärungen über die Weit- und Tiefblicke, die wir hatten verging die Zeit recht schnell. Schon bald standen wir vor der Kapelle und dem Gipfelkreuz des Hochwechsel.
Und siehe da: Auch viele andere Wanderer zieht es dort hin. Wir trafen dort auf Kardinal Schönborn, der sich auch eine Auszeit mit einer Wanderung auf den Hochwechsel gönnte.
Nach dem Gruppenfoto mit Kardinal stiegen wir wieder zur Rabl-Kreuz-Hütte ab. Aufgrund des schönen Wetters haben wir uns leicht verzettelt und kamen dort erst etwas verspätet an. Daher hat das Essen allen noch besser geschmeckt und zufrieden traten wir unseren Heimweg an. Das Wechselgebiet bietet angenehme Wanderwege, grüne Almwiesen, weidende Kuhherden, freundliche Almwirte und vor allem einen Weitblick, den es nicht überall gibt.
Danke an Toni für deine Routenwahl! H.K.

Fotos von Hans: https://photos.app.goo.gl/JUiobEdwnVk5Z3Mr6

Maria Erscheinungsweg, Soboth

Diwan, am Donnerstag 20. August 2020

Wettertechnisch war die Verschiebung auf Donnerstag perfekt. Das Wanderdorf Soboth präsentierte sich den 27 Diwanern bei herrlichem Sonnenschein und wunderbarem Blumenschmuck. Auch so mancher Wanderer hat hier schon sein Schuhwerk hinterlassen (siehe Foto). Gleich nach dem Start ging es steil bergab in den Feistritzgraben zur Mariengrotte. Eine Marienstatue in einer kühlen Felsnische und dem Rauschen des Baches. Wer hinuntergeht muss auch wieder hinauf! Also los – über eng zugewachsenen Wanderwegen und schönen Wiesenflecken mit Ausblick erreichten wir die Wallfahrtskirche zu St. Leonhard. Hier erwartete uns schon Kurt Martischnegg mit Köstlichkeiten von Maria und Tochter gebacken. Auch Schnäpse wurden verkostet. Ein herzliches Dankeschön dafür. Nach der Stärkung ging es dem Sobother Stausee entlang, so mancher hätte wohl gerne darin seine heißgelaufenen Füße gekühlt, zum Medjugorje Kreuz.
Über die Laßnighube hinunter in den Graben, vorbei an blühenden Wiesen, Häusern mit schönem Blumenschmuck und Ebereschen mit leuchtenden Vogelbeeren, ging es danach wieder steil nach oben zur Jakobikirche mit der Fatimakapelle in Sobboth.
Ordentlich müde vom Weg und der Hitze haben alle die Einkehr im Gasthaus Messner genossen. Danke für die Getränke an Kurt Maritschnegg.
Ein perfekt organisierter und wunderschöner Diwan –

danke Maria Maritschnegg und Gehilfen! H.K.

Fotos von Hans: https://photos.app.goo.gl/VwBx5yKMtnjggpNr7

Sommerwanderung

Diwan, 11. 8. 2020

Eine schöne Tour hat für uns (33 Diwaner) TONI Hermann ausgesucht.
Los ging es beim Parkplatz Absetzwirt durch den Wald zum Reinischkogel Gipfelkreuz, hier haben wir uns gestärkt und unser Gruppenfoto mit Gipfelkreuz gemacht.
Die Schwammerlfreunde wurden mit ein paar Pilzen und Eierschwammerln belohnt.
Heute hatten wir den Vorteil, dass uns der Wald Schatten spendete.
Über das Schrogentor kamen wir zum Reinischwirt, Toni lud uns auf ein Getränk ein.
Nach 15 Minuten zogen dunkle Wolken über der Koralpe auf und es donnerte stark.
Wir waren schnell zum Aufbruch bereit, um noch trocken unsere Autos zu erreichen, was uns gelungen ist. Den Rosenkogelgipfel mussten wir wetterbedingt auslassen.
Über Theussenbach fuhren wir zur Sauerbrunn Quelle, um das Wasser zu verkosten
und beim Wassertreten im Becken unsere Füße zu kühlen. Vielen Diwanern war diese Quelle nicht bekannt.
Im Anschluss ging es zu Schallers Gasthaus zum Mittagessen, wir wurden ausgezeichnet bedient.
Danke an Toni für die schöne Tour und die Getränke.
Ein Danke an alle anderen Spender für Kaffee, Schnaps, Likör und Mehlspeisen. H.R.

Fotos von Hans: https://photos.app.goo.gl/d9T7ukQ6LarPtEVV7

Die Meßnerin

hat uns gerufen, und wir sind dem Ruf gefolgt.

22 Wanderer starteten die Tour im Ortszentrum in Tragöß und alle schafften die 1050 hm großartig bis zum Gipfel der Meßnerin, dem schönen Aussichtsberg inmitten der Berge Hochschab, Ebenstein, Hochtor und den Eisenerzer Bergen. Beim Abstieg machten wir noch einen Schwenk durch die kurze, romantische Marienklamm. Die Einkehr im Gasthof Post war hervorragend.

Ich bedanke mich für den schönen Wandertag mit euch ! hw

Fotos von Hans:

https://photos.app.goo.gl/U1UZieqCvxuao7ccA

Schneealm (-alpe)

Diwan, 28. Juli 2020

31 Diwaner starteten heute vom Parkplatz Kohlebnerstand aus auf die Schneealm. Über Fahrwege und Steige erreichten wir nach 2 Stunden das Schneealmplateau. Die zurückgelegten 400 Höhenmeter machten sich bezahlt, eine unbeschreibliche Sicht auf die Bergwelt öffnete sich uns.
Das Wetter war ein Traum. Vor uns lag die Schneealm, mit vielen Kühen und Pferden. Weiter ging es im Naturpark Mürzer Oberland mit weiteren 260 Höhenmetern auf den Windberg (1904 m). Die Gipfeljause hatten wir uns verdient und ein Gipfelfoto wurde geschossen.
Über steinigem Weg ging es hinunter zur Michlbauerhütte. Hier eine kurze Rast auf ein Getränk und weiter das Plateau querend zum Schneealpenhaus.
Von dort aus erfolgte der Abstieg zum Parkplatz.
Über die Mautstraße fuhren wir hinunter zum „Teichwirt Urani“, wo wir gut bedient wurden.
Unser Dank geht an Resi und Rupert für die schöne Tour, für leckeres Gebackenes und Schnaps.

Eine schöne DIWAN, die uns allen lang in Erinnerung bleiben wird. H.R.

Fotos von Hans:

https://photos.app.goo.gl/mtbFW2ywarCAvESP6

Seetaler Alpen

Diwan, Montag 20. Juli 2020

Offensichtlich gibt es unter den Diwanern mehr Frühaufsteher als man vermutet. Immerhin trafen sich 19 Wanderer um 5:30 Uhr am Bahnhof in Hengsberg um mit Hermi zu gehen. Nach der Anreise ging es zwischen Latschen steil bergauf, die Winterleitenhütte noch lange im Blick, zum Kreiskogel (2306 m). Immer am Rande von millitärischem Sperrgebiet der Seetaler Alpe. Hermi sagte konsequent wo es lang geht und über felsigen und steinigen Steig wurde das Gipfelkreuz erreicht. Die Aussicht für jeden beeindruckend. Die Jause hat allen geschmeckt, wie auch die Naschereien von Hermi. In dieser Höhe zeigt sich die Alm noch in voller Blüte und wunderschöne Bilder konnten geschossen werden. Die Wanderer konzentrierten sich sehr auf den Weg, denn dieser war für manchen Diwaner sicher eine Herausforderung. Nach einer Gratwanderung mit wunderschönem Fernblick ging es weiter zum Scharfen Eck, ein kurzer Blick noch zum schon sehr nahen Zirbitzkogel Gipfelkreuz, um anschließend über den steinigen Schreiberweg und Ochsenboden in Richtung Winterleitenhütte abzusteigen. Alle Wanderer konnten wohlbehalten ihr verdientes Mittagessen in der Winterleitenhütte genießen und eine schöne Bergtour mit gutem Wetter kann wieder ins Diwan-Wanderbuch geschrieben werden.
Danke an Hermi Schreiber für die Tour und danke für alle Köstlichkeiten, die es wieder gab.
H.K. (Grundlage die Fotos, denn diese sagen ja mehr als 1000 Worte!)

Fotos von Hans:

https://photos.app.goo.gl/HSnSDMr9BnyuqKwP9