Straßengler Runde

Diwan am 3. Feb. 2026 mit Sigrid Hansmann

Es ist mehr als erfreulich, dass sich so viele Wanderfreund:innen an einem nebligen, grauen Dienstag nach Graz-Gösting aufgemacht haben, um gemeinsam mit mir die Tour zu bestreiten. Ausgehend vom Schloss Gösting ging es am alten Wallfahrerweg, vorbei am Göstinger Ortsteil Raach, nach Judendorf Straßengel. Über den Kreuzweg in einem steilen Waldstück erreichten wir die Wallfahrtskirche Maria Straßengel, die wohl zu den schönsten hochgotischen Sakralbauten Österreichs zählt. Wirklich positiv zu erwähnen ist, dass die Kirche ganztägig für Besucher:innen geöffnet ist und wir so auch den Innenraum mit zahlreichen Highlights, angefangen von den bunten gotischen Glasfenstern bis hin zum legendären Wurzelkreuz, besichtigen konnten. Zurück führte uns der Weg über den Berg auf zum Teil noch verschneiten Forstwegen bis zur Ruine Gösting, von wo wir nach einem kurzen Abstecher zum Jungfernsprung bald darauf wieder unseren Ausgangspunkt erreichten. Im Gasthof Kokol fand dieser Wandertag bei guter Hausmannskost schließlich seinen schönen Abschluss. HanSi

Vielen Dank an Sigrid, die uns mit ihrer Tour das Grazer Naherholungsgebiet näher brachte und für die Leckereien unterwegs.

Fotos vom Tag:  https://photos.app.goo.gl/iFS39DSz5C4zCBpm8

Video von HansD.: https://photos.app.goo.gl/TCLbxv9tCaLjr7HD6

 

Auf zur Nikolaier Runde

Diwan am 27. Jän. 2026 mit Maria Maritschnegg

Nach den vielen tristen Nebeltagen waren 36 Diwaner hungrig nach Sonne und Bewegung. Maria Maritschnegg lud zu einer Runde um St. Nikolai und der Tag versprach alles zu erfüllen.
Zuerst in Richtung Waldschach (besser bekannt unter Nikolaiberg). Es war ziemlich glatt auf den Nebenstraßen und nach kurzem Anstieg zogen wir unsere Grödel über die Schuhe. Nun konnten wir entspannt die Runde weiter verfolgen. Ortskundig brachte uns Maria nach Rauchegg, Greith, Mitteregg und in Richtung Unterjahring.
Josef kennt sich in Geschichte sehr gut aus und erzählt unterwegs von Hügelgräbern im Wald, von einem römischen Grabstein in der Pfarrkirche, von der Römerstraße auf dem wir gewandert sind. Neben unserer Fröhlichkeit bleiben unsere Wanderungen auch durch diese Informationen stets spannend.
Im Gänsemarsch ging es über Wald und Flur, der Schnee knirschte unter unseren Schuhen und das leise Klirren der Grödel war zu hören. Nicht nur die Sonne wärmte uns bei einem Zwischenstopp mit Kurt, Glühwein und Krapfen.
Nach der Stärkung wanderten wir über den Birkriegel vorbei am Schloss Flamhof. Den Kirchturm von St. Nikolai i.S. im Blick kamen wir über Forst zurück zum Ausgangspunkt.
Müde vom Stapfen im Schnee und des angespannten Gehens über Eis ließen wir uns im Gasthaus „Zur Post“ zum Mittagessen nieder.
Auch langjährige Diwaner können sich nicht erinnern, dass wir jemals hintereinander so viele Schneewanderungen in unserer Umgebung erleben durften wie in diesem Winter.

Danke an Maria für die Auswahl der Tour und für die Stärkungen unterwegs. Danke auch an Kurt für das Catering und die Getränke. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/LtyXEypVoa9mMRs1A

 

Grenzweg 03

Diwan am 20. Jan. 2026 mit Franz Neuhold

Wieder einmal organisierte Franz Neuhold eine Flachlandtour. Diesmal ging er mit uns die 1.Etappe des Südalpenweges 03 in umgekehrter Richtung von Mureck nach Bad Radkersburg. Beim Ausgangspunkt am Parkplatz neben dem Freibad trafen sich um 7.45 bei klirrender Kälte 23 unerschrockene DiwanerInnen zum Dienstagswalk.
Wer Grödeln mithatte, legte sich diese vorsichtshalber an und das sollte sich an diesem Tag von großem Vorteil erweisen. Pünktlich um 8.00 gab Franz den Start frei. Zügig marschierten wir schnurstracks zur Mur und von nun an auf mehr oder weniger schnee- und eisbedeckten Wegen direkt neben der Mur bis zur Therme nach Bad Radkersburg. Nach einer Stunde erreichten wir den Murturm, wo es die erste Trinkpause gab. Nach weiteren eineinhalb Stunden hatten wir mehr als die Hälfte der Wegstrecke bewältigt und stärkten uns bei der Rad-und Gehwegbrücke in Donnersdorf. Franz überraschte uns mit von ihm selbst hergestelltem Salzgebäck (aus Buchweizenmehl) und mit Nusslikör sowie Mirabellenbrand. Flott nahmen wir nun den zweiten Teil in Angriff. Hauptsächlich im Gänsemarsch wanderten wir bei knirschendem Schnee den schmalen Weg entlang. Nur das Plätschern bisweilen auch stärkeres Rauschen der Mur und zwischendurch das Schnattern der Wildenten durchbrachen die Stille. Ganze zwanzig Kilometer keine Autos und daher kein Autolärm weit und breit! Herrlich! Um 12.45 waren wir sturzfrei bei der Therme angelangt. Die Grödeln wurden abgelegt und Franz führte uns nun vorbei an der Maria Theresienklinik,  der Parktherme, dem Hotel Triest, dem Hotel Fontana, vorbei am Spielplatz über die Domenico dell Allio –  Allee zur Stadtpfarrkirche und weiter über die Langgasse zum Metzgerwirt, wo wir uns nach fünfstündiger Wanderung das ausgezeichnete Mittagessen schmecken ließen.                  Bei der Rückfahrt mit einem öffentlichen Bus nach Mureck, welche Franz sponserte, fielen etlichen „müden Kriegern“ die Augen zu.
Resümee: Die 4. Schneewanderung in diesem Winter! Eine meditative, aufmerksamkeitsfordernde  und wunderschöne Wanderung durch das Natura 2000 – Gebiet, welches nach den Donauauen das größte Auengebiet Österreichs ist.
Wer die Stille und großteils unberührte Natur zu schätzen weiß und liebt, ist heute auf seine Rechnung gekommen.  S.P.
Danke an Franz für die Auswahl der Tour entlang der Mur,  für die Stärkungen unterwegs und die bezahlte Rückkehr zum Ausgangspunkt.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/yk539SS3vf3ukVVy6

Spaziergang im Kaiserwald

Diwan am 13. Jän. 2026 mit Herta Krois

Der Jänner und Herta Krois bescherten uns die zweite schöne Winterwanderung durch ganz viel tief verschneiten Wald.
Aber zum Detail: 31 Wanderer trafen sich beim Sportplatz der Gemeinde Wundschuh um alsbald mit Herta und Andreas Krois in den Kaiserwald einzutauchen. Vorbei an der Hubertuskapelle gelangten wir alsbald an die Wundschuher Teiche. Diese sind ein künstliches Stehgewässer und wurden bereits im Mittelalter von Mönchen als Fischteiche angelegt. Später gelangten die Teiche in den Besitz von Graf Dietrichstein, der auch das Schloß Neuschloß erwarb und sind die Teiche (ca. 13 ha Wasserfläche) bis heute im Besitz der Familie d´Avernas und ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet. 1973 wurde der Badeteich und Campingplatz errichtet. Vorbei am winterlichen Badesee, die eine oder andere offenen Stelle wurde von den Enten in Besitz genommen, tauchten wir wieder in den magischen Kaiserwald ein, der auf Grund seiner Größe schon eine gute Portion Orientierungssinn verlangt. Heute knirschte der Schnee richtig laut unter unseren Schuhen, verleitete auch zu dem einen oder anderen Rutscher. Aber unter der umsichtigen Führung gelangten wir alsbald in den Ortsteil „Kaiserwald“. Heute eine schöne, ruhige Wohnanlage mit Kapelle und Park, vormals im Besitz des Bundesheeres und militärisch genützt. Wieder auf dem Weg im Wald mit Blick auf Dietersdorf und Zwaring, zeitweise auf dem Kneippweg, gelangten wir nach einer Jausenpause nach Steindorf. Über die Ponigl Teiche und durch den Waldfriedhof kamen wir zurück zum Ausgangspunkt.
Nach etwas mehr als 17 km und doch recht frischer Außentemperatur genossen wir alle die Einkehr beim Kirchenwirt in Wundschuh.

Danke an Herta und Andreas für die Wahl der Tour und das gute Zurückbringen der Gruppe.
Danke auch für die aufmunternde Stärkung zwischendurch. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/ETmmmYYB9FnBEvgC6

Es geht heiter weiter im Jahr 2026

Diwan am Mittwoch, den 7. Jän.2026 mit Hermine Schreiber

Hermi gelang die perfekte Eröffnung des Wanderjahres 2026. Die Aussicht auf Buchkogel und Wildoner Schloßberg beim Start „Almwirt“ in Lappach machte bald einem romantisch, tief verschneiten Wald platz. Immer wieder kreuz und quer zwischen tief verschneiten Bäumen und bis zu 20 cm tiefen Schnee stapften wir durch den Wald im der Umgebung von Kurzragnitz – Lappach – Baldau. Erstaunlich, wie gut sich Hermi auf den oft nicht erkennbaren Wegen zurecht fand und für uns die Spur in die unberührte Landschaft zog. Auf einem besonderen Aussichtsplatzerl wurde eine länger Rast eingelegt und wir konnten die Umgebung mit den Augen nach vertrauten Punkten absuchen. Hügel rauf und runter, vorbei an Fischteichen, die friedlich im Winterschlaf vor sich hinträumen. Der Schnee dämpfte alles Laute und sogar unsere Gespräche hörten sich wie Geflüster an. Nach gut viereinhalb Stunden Fußmarsch kamen wir wieder zum Ausgangspunkt zurück. Bei der Einkehr beim Almwirt saßen alle mit roten Wangen bei Tisch und genossen das Essen.

Vielen Dank Hermi für den Start 2026 mit  „heiter – weiter“, für die schöne Schneetour, für Kuchen und Zirben. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/XYtnu4BhpZHLAerW6
Video von HansD.: https://photos.app.goo.gl/VPzwJ45t8MixWEMPA