Florianiberg und Gedersberg

DIWAN am 24. März 2026 mit Eva Postl

Wir starten beim Bad Straßgang in Richtung Wallfahrtskirche Maria im Elend – Florianiberg mit Florianikirche – Gedersberg – Viktor v. Geramb-Denkmal (Jausenpause) queren die Schipiste!!! Richtung Seiersberg – Tappler – Blasenberg – Wolfgang – Buchkogel – Bildföhre – GH Orthacker – Aussichtsplattform West und über den Katzelbach zurück zum Ausgangspunkt.

Treffpunkt 1: 7:30 Uhr Bahnhof Hengsberg
Treffpunkt 2: 8:15 Parkplatz Bad Straßgang, Martinhofstraße 3, 8054 Graz
Tourdaten: 15 km, ca. 500 Hm
Einkehr: s´Biergartl (vormals Ferdl`s Restaurant), Erzherzog Johann-Str. 84, 8054 Seiersberg

Jause, Getränke (keine Einkehrmöglichkeit unterwegs), Regenschutz mitnehmen.

Auf eine schöne Wanderung mit euch freut sich Eva

Hollenegger Rundweg

Diwan am 17. März 2026 mit Veronika Prattes

Für 33 Diwaner war heute Treffpunkt am Parkplatz nahe dem Moorbad Schwanberg um mit Veronika in Richtung Hollenegg zu wandern.
In Schwanberg ist alles in Vorbereitung für den großen Josefikirtag am 19.3. Von diesen Vorbereitungen unberührt gingen wir über den Hauptplatz, vorbei am Greißlermuseum und dem Schwimmbad in Richtung Hollenegg. Entlang  gepflegter Gärten, blühenden Wiesen, grasenden Schafen ging es nach Rettenbach und Hoferberg zwischendurch mit einem Blick auf Schloß Hollenegg. Beeindruckend gut erhalten, stand es da im Sonnenschein. Schloss Hollenegg, erstmals 1163 urkundlich erwähnt, ist ein geschichtsträchtiges Renaissanceschloss in der Weststeiermark. Die ursprünglich mittelalterliche Burg wurde im 16. Jahrhundert umgebaut, bewahrt jedoch Teile ihrer Wehranlagen. Seit 1821 befindet sich das Schloss im Besitz der Fürsten von Liechtenstein. Die Schloßpforten öffnen sich einmal jährlich anlässlich einer Ausstellung, welche die Schlossherrin und Künstlerin organisiert. Wir schlenderten durch den von Mammutbäumen, Platanen und Zedern beherrschten Park und hielten Rast. 
Unterwegs trafen wir auf das Haus der Freiw. Feuerwehr- und Rettungsabteilung Hollenegg aus dem Jahre 1912.  Der Ortsteil Hollenegg ist geprägt von der weithin sichtbaren Patrizikirche. Nach einem kurzen Innehalten wendeten wir uns über Neuberg wieder Bad Schwanberg zu. Die Josefikirche, den Aussichtsturm und das Schloss Schwanberg stets im Blick kamen wir nach weiteren Kilometern zum Ausgangspunkt zurück. Von den Wanderfreunden war zwischendurch immer wieder zu hören – da war ich noch nie. Das ist ein weiterer Grund warum wir alle „Diwan“ so mögen.
Im Gasthof „Zur alten Post“ der Familie Mauthner genossen wir unser Mittagessen.
Vielen Dank an Vroni für die Auswahl der Tour in einer herrlichen Gegend und zu einer wunderbaren Zeit. Danke für die Vitamine unterwegs. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/yzhGtEc9uenGLncJ8

Video von Hans Deisenberger: https://photos.app.goo.gl/WicoKjxwt2WkMhAw9

Fotos von Hans Deisenberger: https://photos.app.goo.gl/dTMiYTDNbzMwKDhq6

Grenzlandwanderung in St. Anna am Aigen

Diwan am 10. März 2026 mit Anna und Josef Pock

Zur Grenzlandtour in St.Anna am Aigen konnten Anna und Sepp Pock weitere 33 DiwanerInnen am Kardinal Andreas Frühwirth Parkplatz begrüßen.
Bei dieser Wanderung wollten wir das Grenzgebiet zu Slowenien  im Osten von St. Anna kennenlernen. An den Schulen vorbei ging es über den Schirrenkogel zum Schwarzen Stein, einem einstmals imposanten von Sagen und Mythen umwobenen Felsen, direkt an der slowenischen Grenze gelegen. Der Waldweg entlang dem Grenzbach Kutschenitza war auf Grund des Schneebruches unpassierbar und so mussten wir einen etwas längeren, aber angenehm zu gehenden Wald- und Wiesenweg wandern. Dieser führte uns breits über slowenisches Staatsgebiet zum Grenzüberg nach Aigen, wo wir unsere Jausenrast hielten. Einem Ackerrainweg entlang ging es bergauf Richtung Sveti Jurij. Nach dieser Bergprüfung erwartete uns ein wunderschöner Ausblick Richtung Westen – nach St. Anna am Aigen.  Wir hatten jetzt die Tourmitte erreicht. Vor uns im Norden sahen wir den Rotterberg, den wir als nächstes Ziel anvisierten. Etwas nach 12.00 waren wir oben, wo sich ein Rundumblick weit in das Goricko, der nördlichsten Region Sloweniens, auftat. Gerne wären wir hier länger verweilt. Wir hatten aber noch eine beachtliche Wegstrecke von ca. 5 km vor uns, so mussten wir die letzte Etappe in Angriff nehmen. Über einen schönen relativ vom Schneebruch verschonten  Forstweg ging es zur „Kleinen Dreiländerecke“: Burgenland, Slowenien, Steiermark mit einem originalen Maria Theresien Grenzstein. Um 13:45 Uhr erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt. Zum Gasthaus Fischer waren es nun noch ca. 100 m Fußweg, den wir auch noch schafften. Dann aber ließen wir uns Essen und Trinken gut schmecken. S.P.

Vielen Dank an Anna und Sepp Pock für die perfekte Vorbereitung der Tour, die vielen Informationen unterwegs über diesseits und jenseits der Grenze, die herrlichen Aus- und Weitblicke. Danke für die Köstlichkeiten am Morgen und am Weg und die vitaminreichen Stärkungen.

Danke auch an alle für Fotos und Touraufzeichnungen.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/CKCpyEaAAZVTAxKeA

Video Hans Deisenberger: https://photos.app.goo.gl/YGajMBfHs5xN6Pyg9

Fotos Hans Deisenberger: https://photos.app.goo.gl/5e6Xvr4YNMVpRYNx9

Hengist – Tour

Diwan am 3. März 2026 mit Christa Ulrich und Franz Schnabl

Franz Schnabl und Christa Ulrich organisierten heute für die Dienstagwanderung eine Tour vor ihrer Haustüre. Start war mit 21 Wanderern beim Gasthaus Gollner in Lebring. Gleich ging es bergauf Richtung Buchkogel, über Greith, vorbei am Steinbruch und Buschenschank Bockmoar nach Schönberg. Wunderbare Waldwege, die von ersten Frühlingsblumen dekoriert wurden, erfreuten unsere Gemüter. Wir genossen einen herrlichen Vorfrühlingstag mit zuerst Nebel, dann Sonnenschein pur. In Schönberg wartete Christa bei ihr daheim zur Einkehr mit Kaffee, Gebäck und Augentropfen. Der Weg führte weiter Richtung Laßnitz. Neben dem Gewässer befand sich ein herrlicher Auweg, idyllisch und naturbelassen. Vom Lechenberg aus, wo sich einst die Lechenburg befand, hatten wir tolle Aussicht. In Stangersdorf folgten wir wieder der Laßnitz bis zum Schloss Eybesfeld. Die Anlage positioniert als Kultur- und Wirtschaftsfaktor des Leibnitzer Feldes. Von dort ging es über Feldwege zum Ausgangspunkt zurück. Im Gasthaus Gollner wurde jeder gut versorgt.

Danke an Christa und Franz für die wunderbare Tour samt Verköstigung. AG

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/vDzsDcfh8vWigMuK8

Fotos Hans D.: https://photos.app.goo.gl/A51UQDhLo7WHYjVU9

Video von Hans Deisenberger: https://photos.app.goo.gl/LmHis5mU1DxehHa99

 

Schnee(glöckchen)wanderung

Diwan am 24. Feb. 2026 mit Theresia Baierl

Trotz der Kraft raubenden Schaufelarbeit vom Wochenende fanden sich heute 34 Diwaner auf eine Schneeglöckchen-Wanderung mit Resi in Gersdorf ein. Schnell stellte sich heraus, es wird eher eine Schneewanderung werden. Entlang der Mur stapften wir im Schnee, kletterten über umgestürzte Bäume, lauschten dem empörten Geschnatter der Wildenten und dem Tosen der gut aufgefüllten Mur. Bald trafen wir auf die „Brücke der Freundschaft“, welche als Radfahrbrücke Österreich mit Slowenien seit September 2025 verbindet. Ein architektonisches Meisterwerk, 60 Tonnen schwer, 95 Meter lang und 3,5 m breit wurde diese Hängebrücke innerhalb von 2 Stunden von einem 650 to Kran in Position gebracht.
Zaghaft streckten dort und da etwas eingeschüchtert Schneeglöckchen und Krokusse ihre Köpfchen in die Höhe.
Viele Bäume haben dem schweren Schnee nicht standgehalten und liegen kreuz und quer im Wald und im Wasser.
Nach der Kehrtwende ging es für uns über den Radweg nach Unter- und Oberschwarza und wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Im Gersdorferstüberl war für uns der Tisch gedeckt und alle freuten sich über das Essen.
Danke dem Wirt des Gersdorferstüberls, der extra für unsere Wandergruppe aufgekocht hat.
Danke an Resi und Rupert für die Schnee(glöckchen)wanderung und für Kuchen und Geistiges.
Danke an Hans und Romana für die Getränke zum Essen. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/R3SnAebTzoz5KkqY8

Unterwegs zum Haus der Stille

Diwan am 17. Feb. 2026 mit Resi Augustin und Trude Havlicec

Pünktlich um 8:30 Uhr versammelten sich 30 Diwaner beim Sportplatz in Fernitz um unter der Führung von Resi, Trude und Charly eine Wanderung auf dem „Weg zum Haus der Stille“ in Richtung Hühnerberg zu starten. Es war Faschingdienstag, daher hatten wir auch Schlafmützen,  Trachtenpärchen, Blümchen, Bienen und Chinesen mit von der Partie. Alle waren gut drauf und so bewältigten wir flott einige Waldstücke bergan, bergab, durch Gräben, vorbei an schönen Siedlungen und gelangten so bald zum Haus der Stille. Wir setzten unsere Wanderung über eine Teil des Markusweges fort und an einem  schönen Waldplätzchen hielten wir Rast. Die Sonne meinte es gut mit uns und verwöhnte uns mit angenehmer Wärme. Der Markusweg vom Haus der Stille ist ein 4 km langer Weg mit 13 Stationen, welche zur Stille und zum Nachdenken über das Sein einladen. Über Liechtenwiesen und dem Muhrweg kamen wir zu einer schönen Hauskapelle mit besonderer Geschichte und hielten kurz inne. Über weitere Wiesen- und Waldwege wanderten wir nach Gnaning und etwas später konnten wir bereits wieder die Pfarrkirche von Fernitz sehen. Zeitgerecht kehrten wir beim Kirchenwirt in Fernitz ein, denn keine fünf Minuten später ging ein ziemlich heftiger Regenguss nieder. Umso mehr genossen wir unser köstliches Mittagessen.

Danke an Resi und Trude für die Wanderidee und die Organisation. Danke für die Stärkungen unterwegs. Danke auch an alle Mitwanderer für ihre Mitbringsel. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/7vYgw1bHaM1eMkNq5

Fotos von Hans D.: https://photos.app.goo.gl/kZozuE2jG4LY9NpB7

Video von Hans D.: https://photos.app.goo.gl/gz68LZ2gihDv2Ys48

Kaiserwaldtour hoch zwei

Diwan am 10. Feb. 2026 mit Gerhard Steifer

Und wieder hatten 31 Diwaner mit Gerhard einen guten Navigator durch den Kaiserwald.
Nachdem sich alle am Treffpunkt eingefunden hatten ging es alsbald im Wald in Richtung Dobl.
Beim Dobler Sender und ehemaligen Sendegebäude bekamen wir Geschichtliches aus den 1940er Jahren zu hören. Schon spannend, dass es bereits damals möglich war mit dem Sender auf Mittelwelle bis nach Afrika gehört zu werden, leider zu militärischen Zwecken. Später hörten wir auf UKW unseren heutigen Radio Steiermark Sender. Wieder im Kaiserwald kamen wir gut voran, teilweise auf hellgrün bemoosten Waldboden. Vorbei am Tempel, hin zu Schießstätten, alles Relikte aus der Kriegszeit, heute mit Moos bedeckt und stumme Zeugen einer unrühmlichen Zeit. Immer neue Wege im unendlich scheinenden Kaiserwald, der seinen Namen wirklich aus Kaisers Zeiten hat. Das deutliche Vogelgezwitscher lässt uns schon den Frühling erahnen. Zwischen den Bäumen leichte Nebelschwaden und ab und zu ein verirrter Sonnenstrahl, grüner Moosboden, da lässt die Phantasie „Elfen“ tanzen. Vorbei an Teichen, entstanden durch den Abbau von Lehm für den Premstätter Ziegel, erreichten wir Premstätten und unsere Einkehr im Gasthof Spari. Nach dem Genuss des Mittagessens war noch ein Verdauungsspaziergang, wieder auf anderen Wegen durch den Kaiserwald, zurück zum Ausgangspunkt angesagt.
Danke Gerhard, der uns vortrefflich durch den für uns unüberschaubaren Wald geführt und zwischendurch mit flüssigen Vitaminen aufgemuntert hat. Danke für den Power-Riegel am Morgen. Danke auch an Christa für die pikanten Snacks. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/cHJxt2D4x5c24dFC6

 

 

Straßengler Runde

Diwan am 3. Feb. 2026 mit Sigrid Hansmann

Es ist mehr als erfreulich, dass sich so viele Wanderfreund:innen an einem nebligen, grauen Dienstag nach Graz-Gösting aufgemacht haben, um gemeinsam mit mir die Tour zu bestreiten. Ausgehend vom Schloss Gösting ging es am alten Wallfahrerweg, vorbei am Göstinger Ortsteil Raach, nach Judendorf Straßengel. Über den Kreuzweg in einem steilen Waldstück erreichten wir die Wallfahrtskirche Maria Straßengel, die wohl zu den schönsten hochgotischen Sakralbauten Österreichs zählt. Wirklich positiv zu erwähnen ist, dass die Kirche ganztägig für Besucher:innen geöffnet ist und wir so auch den Innenraum mit zahlreichen Highlights, angefangen von den bunten gotischen Glasfenstern bis hin zum legendären Wurzelkreuz, besichtigen konnten. Zurück führte uns der Weg über den Berg auf zum Teil noch verschneiten Forstwegen bis zur Ruine Gösting, von wo wir nach einem kurzen Abstecher zum Jungfernsprung bald darauf wieder unseren Ausgangspunkt erreichten. Im Gasthof Kokol fand dieser Wandertag bei guter Hausmannskost schließlich seinen schönen Abschluss. HanSi

Vielen Dank an Sigrid, die uns mit ihrer Tour das Grazer Naherholungsgebiet näher brachte und für die Leckereien unterwegs.

Fotos vom Tag:  https://photos.app.goo.gl/iFS39DSz5C4zCBpm8

Video von HansD.: https://photos.app.goo.gl/TCLbxv9tCaLjr7HD6

 

Auf zur Nikolaier Runde

Diwan am 27. Jän. 2026 mit Maria Maritschnegg

Nach den vielen tristen Nebeltagen waren 36 Diwaner hungrig nach Sonne und Bewegung. Maria Maritschnegg lud zu einer Runde um St. Nikolai und der Tag versprach alles zu erfüllen.
Zuerst in Richtung Waldschach (besser bekannt unter Nikolaiberg). Es war ziemlich glatt auf den Nebenstraßen und nach kurzem Anstieg zogen wir unsere Grödel über die Schuhe. Nun konnten wir entspannt die Runde weiter verfolgen. Ortskundig brachte uns Maria nach Rauchegg, Greith, Mitteregg und in Richtung Unterjahring.
Josef kennt sich in Geschichte sehr gut aus und erzählt unterwegs von Hügelgräbern im Wald, von einem römischen Grabstein in der Pfarrkirche, von der Römerstraße auf dem wir gewandert sind. Neben unserer Fröhlichkeit bleiben unsere Wanderungen auch durch diese Informationen stets spannend.
Im Gänsemarsch ging es über Wald und Flur, der Schnee knirschte unter unseren Schuhen und das leise Klirren der Grödel war zu hören. Nicht nur die Sonne wärmte uns bei einem Zwischenstopp mit Kurt, Glühwein und Krapfen.
Nach der Stärkung wanderten wir über den Birkriegel vorbei am Schloss Flamhof. Den Kirchturm von St. Nikolai i.S. im Blick kamen wir über Forst zurück zum Ausgangspunkt.
Müde vom Stapfen im Schnee und des angespannten Gehens über Eis ließen wir uns im Gasthaus „Zur Post“ zum Mittagessen nieder.
Auch langjährige Diwaner können sich nicht erinnern, dass wir jemals hintereinander so viele Schneewanderungen in unserer Umgebung erleben durften wie in diesem Winter.

Danke an Maria für die Auswahl der Tour und für die Stärkungen unterwegs. Danke auch an Kurt für das Catering und die Getränke. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/LtyXEypVoa9mMRs1A

 

Grenzweg 03

Diwan am 20. Jan. 2026 mit Franz Neuhold

Wieder einmal organisierte Franz Neuhold eine Flachlandtour. Diesmal ging er mit uns die 1.Etappe des Südalpenweges 03 in umgekehrter Richtung von Mureck nach Bad Radkersburg. Beim Ausgangspunkt am Parkplatz neben dem Freibad trafen sich um 7.45 bei klirrender Kälte 23 unerschrockene DiwanerInnen zum Dienstagswalk.
Wer Grödeln mithatte, legte sich diese vorsichtshalber an und das sollte sich an diesem Tag von großem Vorteil erweisen. Pünktlich um 8.00 gab Franz den Start frei. Zügig marschierten wir schnurstracks zur Mur und von nun an auf mehr oder weniger schnee- und eisbedeckten Wegen direkt neben der Mur bis zur Therme nach Bad Radkersburg. Nach einer Stunde erreichten wir den Murturm, wo es die erste Trinkpause gab. Nach weiteren eineinhalb Stunden hatten wir mehr als die Hälfte der Wegstrecke bewältigt und stärkten uns bei der Rad-und Gehwegbrücke in Donnersdorf. Franz überraschte uns mit von ihm selbst hergestelltem Salzgebäck (aus Buchweizenmehl) und mit Nusslikör sowie Mirabellenbrand. Flott nahmen wir nun den zweiten Teil in Angriff. Hauptsächlich im Gänsemarsch wanderten wir bei knirschendem Schnee den schmalen Weg entlang. Nur das Plätschern bisweilen auch stärkeres Rauschen der Mur und zwischendurch das Schnattern der Wildenten durchbrachen die Stille. Ganze zwanzig Kilometer keine Autos und daher kein Autolärm weit und breit! Herrlich! Um 12.45 waren wir sturzfrei bei der Therme angelangt. Die Grödeln wurden abgelegt und Franz führte uns nun vorbei an der Maria Theresienklinik,  der Parktherme, dem Hotel Triest, dem Hotel Fontana, vorbei am Spielplatz über die Domenico dell Allio –  Allee zur Stadtpfarrkirche und weiter über die Langgasse zum Metzgerwirt, wo wir uns nach fünfstündiger Wanderung das ausgezeichnete Mittagessen schmecken ließen.                  Bei der Rückfahrt mit einem öffentlichen Bus nach Mureck, welche Franz sponserte, fielen etlichen „müden Kriegern“ die Augen zu.
Resümee: Die 4. Schneewanderung in diesem Winter! Eine meditative, aufmerksamkeitsfordernde  und wunderschöne Wanderung durch das Natura 2000 – Gebiet, welches nach den Donauauen das größte Auengebiet Österreichs ist.
Wer die Stille und großteils unberührte Natur zu schätzen weiß und liebt, ist heute auf seine Rechnung gekommen.  S.P.
Danke an Franz für die Auswahl der Tour entlang der Mur,  für die Stärkungen unterwegs und die bezahlte Rückkehr zum Ausgangspunkt.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/yk539SS3vf3ukVVy6