Aufi -Obi und alle möglichen Tiere

Diwan am 2. Dez. 2025 mit Hans Mayer

Die erste Diwan im Advent hatte es in sich. 38 Wanderer fanden sich am Parkplatz in Hengsberg ein, um mit Hans die Wiesen und Wälder verschiedener Ortsteile der Gemeinde Hengsberg und etwas darüber hinaus aufi und obi zu erkunden. Nach einer rutschigen Startphase, die einige dazu veranlasste am Boden abzusitzen oder ganz aufzugeben, wanderten wir in Richtung Kühberg. Ortskundige können auch glatten Straßen ausweichen und entspannt quer über Wiesen gehen. Bei der Kühberg-Kapelle, eine vorgeplante Raststation, hätten wir die Aussicht genießen können, wäre da nicht eine dicke Nebelwand gestanden. Weiter führte unser Weg nach Lamberg, Sauberg und zurück zur Lamberg-Kapelle. Da die Felder hier ringsum weit verstreut sind, gibt es die Besonderheit, dass es bereits um 11 Uhr – 12 Uhr läutet. Hier wurden wir mit Glühwein verwöhnt, den Franz Schnabel feierte heute Geburtstag. Jetzt ging es direkt durch den Wald hinunter an die Kainach, danach über den steilen Anstieg des Steinbruchriegels nach Breitfeld, wieder hinunter zur Kainach und hinauf auf das Faltikögerl. Alle wissen jetzt, dass Hengsberg von ganz viel Wald mit aufi und obi umgeben ist. Der tiefgründige Boden verursachte so manchen Knicks. Jetzt noch ein letzter  Kogel, nämlich Kuketz, zur nächsten Schautafel des Kulturwanderweges Hengist. Geschichtlich erfuhren wir Interessantes über Funde von Erz zur Keltenzeit. Weiter durch den Wald, vorbei am Nordportal des Hengsbergtunnels in Richtung Kehlsberg und ein letzter Rechtsschwenk zu einem Zwischenstopp bei Toni Dreitler. Nach dieser Stärkung ging es direkt zum Mittagessen beim Kirchenwirt in Hengsberg.
Der dauerhafte Nebel und die Nässe waren schon tief in die Kleidung eingedrungen, daher freuten sich viele auf eine heiße Suppe. Auch die übrigen Speisen waren ausgezeichnet.

Danke Hans M. für die spontane aufi-obi Tour und für die Trosttropfen unterwegs, welche den Nebel etwas heller erscheinen ließen.
Danke an Christa U. für den Glühwein bei der Lamberg-Kapelle.
Danke an Toni Dreitler für den flüssigen Zwischenstopp. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/AtogSKedbTx9PQei9

Video von HansD.: https://photos.app.goo.gl/EcvJQYQjCLWqPx57A

Liebe Wanderfreunde – wir haben es wieder getan

Zum dritten Mal in diesem Jahr konnten wir unser Spendenglas leeren und insgesamt ist eine beachtliche Summe von Diwaner gespendet worden. Jeder Einzelne von euch hat diese Aktion unterstützt und was mir bleibt ist, ein herzliches DANKE zu sagen.

Ein kleines Wort

Danke“!

findet zu dir,
weil große Worte für alles
was ich sagen möchte,
zu klein sind dafür.

Die Spendensumme der Diwaner betrug 2.436,45 Euro, diese wurden von Sabine und Christian B. mit 200,00 Euro aufgestockt.
50,00 Euro haben wir für die Gedenkkerze Erich in Absprache mit den damals anwesenden Wanderern herausgenommen.
Die Raiffeisenbank Gleinstätten – Leutschach – Wildon mit Standort in Preding stockte mit 263,55 Euro auf. Daher ergab sich eine

Spendensumme von 2.850,00 Euro

Dies bedeutet, dass wir gegenüber dem Vorjahr wiederum eine beinahe 10 %ige Steigerung erreichten. Einfach nur großartig.

Alle Diwaner auf einmal zu erwischen ist natürlich immer schwierig, aber wir haben versucht, im Vorfeld, die von Wanderkollegen eingebrachten Vorschläge mit so vielen Diwanern wie möglich zu besprechen und das Einverständnis einzuholen.

Wir werden die Spendensumme zu je 950,00 Euro an drei Familien weitergeben, wo wir überzeugt sind, dass unsere Spende gut eingesetzt ist.

Nachtrag: Die Münzzählung (372,98) wurde bei der Auszahlung der Spendensumme nicht berücksichtigt. Der Irrtum ist geklärt und der Betrag ausbezahlt. Die Spenden, welche Diwaner aufgebracht haben erhöht sich damit auf 2.959,43 Euro.
Der tragische Tod eines 30 jährigen Familienvaters veranlasste uns, diese Summe, welche mittlerweile spontan auf 475 Euro aufgestockt wurde, nach einem Spendenaufruf an die Hinterbliebenen zu spenden.

Unser Spendenglas macht seit dem Jahr 2020 nach jeder Wanderung die Runde unter den Diwanern.
Seither haben wir die großartige Summe von 10.835,00 Euro aufgebracht. Die Spenden wurden an Familien weitergegeben und
damit ein Beitrag zur leichteren Bewältigung eines schwierigen Alltags geleistet. H.K.

LEIDER LÄSST SICH EINE WAHRHAFTE DANKBARKEIT MIT WORTEN NICHT AUSDRÜCKEN! (Johann Wolfgang von Goethe)

Rund um Laubegg

Diwan am 25. Nov. 2025 mit Gabi Batruel und Sepp Stiegler

Gabi hat sich für 32 Diwaner wirklich eine schöne Wanderung rund um Laubegg ausgedacht, aber das Wetter war nicht auf ihrer Seite und nass und nebelig, mit wenig Aussicht. Nach einer Stärkung waren alle froh über Bewegung und so wurde in Richtung Murgraben gestartet. Wir wanderten am Radweg entlang der Kirchbacherstraße bis knapp vor die Murbrücke. Immer wieder verwunderte Blicke aus vorbei fahrenden Autos (bei dem Wetter??). Entlang der Mur tauchten wir tief in die Gralla-Auen ein und kamen schließlich hin zur Stiefing. Über mystisch wirkende Feld-, Wald-  und Wiesenwege erreichten wir Sajach. Wir besichtigten die Kapelle, hier stand auch bereits die erste Krippe. Danach setzten wir unseren Weg in Richtung „Praterstern“ fort. Der Praterstern ist vielfach verzweigter Waldweg, wo sich ein Wegunkundiger leicht verirren kann. Unterwegs galt es immer wieder Schirm auf – Schirm zu, aber Diwanern macht das nichts aus.
Bei Gabi daheim wurde noch schnell auf ein wärmendes Schnapserl eingekehrt und nun begann es doch beständig zu regnen. So nahmen wir den kürzeren Weg zu unserer Einkehr im Schloss Laubegg. Im warmen Speisesaal konnten wir uns am Buffet bedienen und unsere doch etwas abgekühlten Knochen aufwärmen.

Danke an Gabi und Sepp für die Wahl der Tour, für Stärkung am Morgen und unterwegs.
Ein Motto der Diwaner: Es gibt kein schlechtes Wetter – nur unpassende Kleidung!! H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/XdG9eNCKrSPnFtbx5

Tour de Mur – 0 Höhenmeter

Diwan am 18. Nov. 2025 mir Horst Matzer

Start der Tour war in Kalsdorf. Nach einem Frühstücks-Happerl, Plundergebäck frisch von der Bäckerei Schneider, ging es frischen Fußes in Richtung Mur und an der Brücke dann dem Fluß entlang in Richtung Süden. Am Kraftwerk Großsulz überquerten wir die Mur und von da an ging es „bergauf“ zurück in Richtung Kalsdorf und durch die Murauen weiter bis zum Kraftwerk in Gössendorf. Zwischendurch brauchten die Motoren auch Sprit – will heißen, ein gutes Tröpferl vom Greisdorfer, wir hatten 4 verschiedene zur Auswahl, hat uns gut gemundet. Nach der Überquerung der Mur wanderten wir wieder, am Damm neben der Mur und durch Auwälder, in Richtung Kalsdorf wo wir auch recht schnell wieder den Ausgangspunkt unserer Wanderung erreichten.

Insgesamt war die Wanderung eine Schnelle, alles ebene Wege – bis auf die gut verteilten insgesamt 18 Höhenmeter – gut begehbare Pfade daher war gute Kommunikation bei gleichzeitig raschem Schritt recht einfach. Gemütlicher Abschluss der Tour war schließlich beim Gasthof Pendl in Kalsdorf.

Alles in allem – einfach, unspektakulär aber sehr nett, danke fürs mitmachen und bis zum nächsten Mal. H.M.

Ein Danke der Gruppe an Horst für die Organisation der Wanderung und Verpflegung am Morgen und  unterwegs.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/fPmdcyx1UjyX3npR8

Einmal der Süden der Steiermark

Diwan m 11. Nov. 2025 mit Maria Peter und Anton Hermann

36 Diwaner machten sich heute auf dem Weg nach Sveti Duh „Heiligengeist“. Unter der Führung von Toni Hermann und Maria Peter, welche noch von Schwester Lisa unterstützt wurden, starteten wir beim Freibad Leutschach bei strahlend blauem Himmel, hin zum Einstieg in die Heiligengeist-Klamm in der Nähe der Spitzmühle. Im Klammbereich war es doch recht frisch, doch wurden uns der Weg mit einer süßen Überraschung schmackhaft gemacht. Bald darauf schlängelten wir uns wie ein bunter Tausendfüßler über nassem Boden und immer wieder das Wasser querend, den schmalen Steig 500 Höhenmeter hoch. Beeindruckend so mancher Baumstamm, der sich, mit vom Wasser freigespülten Wurzeln, doch irgendwie im Boden fest hält. Die sehr naturbelassene Klamm erforderte von uns Wanderern volle Konzentration, daher ging es streckenweise recht schweigsam voran.
Nach dem Verlassen der Klamm unser erster Blick auf Sveti Duh. Die Kirche zum Heiligen Geist steht hier oben auf dem Osterberg auf 907 m Höhe, zwischen Leutschach und Selnica im fast letzten südöstlichen Zipfel der Alpen gelegen, schon seit dem 18. Jahrhundert. Vor dem Frieden von St. Germain erstreckte sich das Gebiet der Pfarre noch beiderseits der damals noch nicht existierenden Grenze. Heute gehören die Kirche und die umgebenden Gebäude zu Slowenien.
Die Aussicht zurück nach Österreich beeindruckte alle Wanderer und war schier unbegrenzt.
Der Rückweg zuerst entlang der Grenze, dann über den Buschenschank Postl (mit Zwischenstopp) und Oberen Guess auf wunderbaren Wald- und Wiesenwegen verging wie im Nu.
Nach dem wir unseren Ausgangspunkt erreicht hatten ließen wir uns zum wohlverdienten Essen im Gasthof Rebenland nieder. Als das Essen serviert wurde breitete sich zufriedene Stille aus.

Danke an Toni Hermann, Maria Peter und Schwester Lisa für die Wahl der Tour, für die

süße Überraschung, für veredeltes Obst und die Getränkespende beim Buschenschank Postl. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/Acae7CyugW914PW96

Video von HansD.: https://photos.app.goo.gl/qqMY8SCRvKrx3Gbm8