Ameringkogel (2.187m)

Diwan am 2. Juni 2026 mit Maria und Fritz Strauß

Nach dem lang ersehnten Regen zeigte sich heute das Salzstiegl und der Ameringkogel frisch gewaschen im strahlenden Sonnenlicht.
16 Diwaner trafen sich mit Fritz und Maria vor dem Salzstieglhaus und nach dem Besprechen der Tour und Verpflegung stiegen wir gemächlich die Abfahrtspiste hinauf zum Speichersee.
Beim Anblick unserer weiteren Wanderroute wurde uns bewusst, dass wird heute kein Spaziergang.
Von nun an ging es steil bergan und an der Bergkuppe wurden wir von kalten Wind empfangen.
Den Höhenweg über den Hofalmkogel (2040)immer leicht bergauf und -ab mit unglaublicher Sicht in alle Richtungen und immer gegen den Wind stemmend kamen wir voran. An einer windgeschützten Stelle vor dem letzten Anstieg zum Weißenstein (2.160) hielten wir Rast und stärkten uns für das letzte Drittel.
War es die Kälte vor zwei Wochen oder war es der geringe Niederschlag, jedenfalls hält sich die Vegetation noch sehr zurück. Doch jedes noch so kleine Blümchen konnte Maria beim Namen nennen. Wir fragten uns, wovon sich die vereinzelt schon aufgetriebenen Rinder ernähren.
Noch ein steiniges Stück Weg und wir erreichten alle das Gipfelkreuz des Ameringkogels auf 2.187 m. Nach einem herzlichen „Berg heil“ und dem obligaten Gipfelfoto suchten wir uns eine geschützte Stelle um zu rasten und die Aussicht zu genießen.
Zurück über den selben Weg und noch ein kurzer Abstecher zum Gipfelkreuz des Österr. Bergrettungsdienstes. Bald erreichten wir wieder den Speichersee und über die grüne Wiese hinunter zum Salzstiegl konnten wir entspannt unsere Beine auslockern.
Müde von der Tour ließen sich alle die Speisen und Getränke schmecken.
Danke an Maria und Fritz für die stürmische Tour auf den Ameringkogel, für die gute Mehlspeise und die flüssigen Vitamine. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/rRVHviNoQxm18PCr5

Video  von Hans Deisenberger: https://photos.app.goo.gl/ipznD3ZpjRPHtkzJ6

Fotos von Hans Deisenberger: https://photos.app.goo.gl/KEeZekWZf9YnjGyk8

Erlebnisweg: sebastian RELOADED

Diwan am 26. Mai 2026 mit Brigitte und Raimund Bauer

Trotz heftiger Staumeldungen haben es 18 Diwaner mit ortskundigen und erfahrenen Autolenkern rechtzeitig geschafft um mit Gitti und Raimund eine Wanderung in Laßnitzhöhe zu starten.
In der Hoffnung neu geladen zu werden starteten wir den sebastian RELOADED – Weg. Ein warmer Tag stand bevor und nach kurzer Zeit zogen wir im schattigen Wald an den verschiedenen Stationen vorbei. Die Themen bezogen sich auf Gesundheit und Bewegung, no na, wenn es sich um Sebastian Kneipp als Grundlage handelt. Kurze Zeit später, ein schön gestalteter Platz, sogar mit Hängematten, empfing uns für unsere Rast. Gestärkt ging es wieder in den kühlen Wald und wir begaben uns auf den Taggerwaldweg. Nach einigen Hürden (siehe Fotos) konnten wir auf dem Internationalen Filzkunst Wanderweg, direkt im Wald, originelle und einfallsreiche Darstellungen bewundern. Die Auswahl der Fotos fällt schwer, da es jedes Objekt verdient hätte ausgewählt zu werden.
Wir erreichten Hönigtal und beim Obsthof „Schöni“ luden uns Gitti und Raimund auf ein kühles Getränk ein. Es waren alle dankbar im Schatten etwas auszuruhen. Entlang der Straße vorbei am malerischen Vierseithof „Taggerhof“, einem Veranstaltungszentrum und an weiterer Filzkunst kamen wir auf wunderschönen Waldwegen zurück nach Laßnitzhöhe. Eine Besonderheit musste noch festgehalten werden. Eine Buche und eine Eiche in faszinierender Umarmung stehen am Wanderweg und geben einander Halt. So anders, aber gemeinsam sind sie stark.
Nun hatten wir gusto auf „GUSTO“ in Laßnitzhöhe und kehrten hier ein. Uns wurde rasche und hervorragende Bedienung zu teil. An der Eisvitrine kamen wir natürlich nicht vorbei.
Danke an Gitti und Raimund für das RELOADEN, für Vitamine in fester und flüssiger Form und für Kekse und die Getränke beim Schöni.
Danke an Gerhard, der uns die Getränke zum Essen spendierte. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/yL16VyyWbtHUE7NK7

Rote Wand 1.505 m

Diwan am 19. Mai 2026 mit Maria und Fritz Strauß

Vom Parkplatz aus richteten 22 Diwaner ihre Augen auf die, von der Morgensonne angestrahlte Rote Wand. Allen war klar, dass einige Anstrengung von Nöten sein wird bis wir das Gipfelkreuz erreicht haben werden. Unter der routinierten Führung von Fritz Strauß und mit Unterstützung seiner Frau Maria ging es bald, noch etwas entspannt in Richtung Buchebensattel. Von dort an waren alle Muskeln aufgewärmt und auf schönen Waldwegen wanderten wir steil bergan. Immer wieder schöne Weit- und Tiefblicke, aber auch achtsam, ob nicht da oder dort ein Steinbock zu erspähen sei. Bald trafen wir auf einige junge „Wilde“, die sich Kopf-Kämpfe lieferten, die bis zu uns schallten. Auf einer Lichtung hielten wir kurz Rast um den Ausblick zu genießen. Fritz führte uns entlang der Abbruchkante mit tollen Tiefblicken weiter. Auf kleinen Felsvorsprüngen immer wieder Petergstamm mit seinen leuchtend gelben Blüten. Nachdem wir das Gipfelkreuz der Roten Wand auf 1.505 m erreicht hatten gab es das große Fotoshooting und danach Gipfeljause mit Gipfelschnapserl. Schönen Wald- und Wiesenwegen in Richtung Tyrnaueralm folgend ging es plötzlich nochmals steil bergauf. Oben angekommen staunten wir über eine „Herde“ Steinböcke jeder Altersklasse. Diverse Zählungen ergaben zwischen 25 und 30 Stück. Seelenruhig beobachtete der offensichtliche „Chef“ unsere Aufregung. Der steile Abstieg in Richtung Hütte war gesäumt von kleinblütigen Enzian und Enzian. Auf der Tyrnaueralm erfuhren wir, dass wir den „Poschwiesenkogel“ überschritten hatten. Für viele Diwaner eine „Erstbesteigung“. Bei Suppe und Würstel wurde viel getratscht und gelacht. Auf dem Rückweg überraschte uns ein nicht eingeplanter Graupelschauer. Im Nu waren alle Diwaner „verkleidet“ und vorsichtig wurde am rutschigen Steig vorangeschritten. Der Zauber war bald vorbei und so konnten wir ruhigen Schrittes unsere Wanderung beenden.
Danke an Fritz und Maria für die wunderbare Bergtour, für die Köstlichkeiten unterwegs und die Vitamine am Gipfel und nach dem Regen.H.K.

Fotos vom Tag:https://photos.app.goo.gl/wmtw9zVD2ziJCmsM7

Video Hans Deisenberger: https://photos.app.goo.gl/fivbxe6NBg3ccc6PA

Fotos Hans Deisenberger: https://photos.app.goo.gl/RJGLmWRgpS3fv1Aa6

Brandlucken – St.Kathrein/Offenegg

Diwan am 13. Mai 2026 mit Waltraud Schauer

Der Eismann „Pankratius“ hat es uns gezeigt und ließ noch einmal die Schneeflocken ordentlich tanzen. Trotzdem waren 14 wetterfeste Diwaner  zwar erst am Mittwoch mit Waltraud von der Brandlucken aus unterwegs. Es war schon recht frisch und der Schnee in greifbarer Nähe. Aber nach dem Organisatorischen wurde flott losmarschiert und vorbei an der Theaterbühne auf einem schönen Waldweg trafen wir bald bei der Gedenktafel zur Fliegerabsturzstelle vom 1. Oktober 1943 ein.  Im Wald trafen wir stellenweise auf Schneereste und beim schönen Kreuz erfreuten wir uns in den warmen Sonnenstrahlen an einer kurzen Pause. Im Almenland kann so schön auf Waldwegen gewandert werden und schon bald erreichten wir die „lange Bank“, auf welcher wir alle „liegend“ Platz fanden. Inzwischen waren wir am Vogelbeer-Panoramaweg unterwegs und hatten herrliche Ausblicke nach St.Kathrein a.O., Schöckel, Pachern, Speikkogel, Amering und unzählige weitere Erhebungen. Nach einer Runde um und in die Kirche von St. Kathrein gelangten wir auf dem  Karl Schwaigerweg, vorbei am Drei Wetterkreuz zurück nach Brandlucken. Die Luft war herrlich klar und sauber, die Wiesen in einem satten Grün, die Fichten voller Blüten und unsere Schuhe, alle größeren Blätter, letztendlich auch unsere Hosen voller Blütenstaub.
Im Gasthof Unterberger wurden wir rasch und ausgezeichnet bedient.
Danke an Waltraud, für die Auswahl der Tour und der Einkehr, für die Umsicht des Verschiebens, für die gräflichen Vitamintropfen und Naschereien unterwegs. All das sind Punkte, dass Diwaner trotz wetterbedingter Kapriolen selten bis gar nicht erkranken. H.K.