Hochwechsel

Diwan, 25. August 2020

Pünktlich um 6:00 Uhr trafen sich 21 Diwaner um mit Toni Dreitler den Hochwechsel zu erkunden.
Erfreut waren wir, als wir bei der Rabl-Kreuz-Hütte ankamen und noch weitere 4 Diwaner auf uns warteten. Das Wetter versprach einen wunderbaren Tag. Gleich darauf zogen wir los in Richtung Vorauer Schwaig. Vorbei an schönen kleinen Alm- und Jagdhütten. Durch den pilzreichen Wald und über aussichtsreiche Almwiesenflecken erreichten wir die Vorauer Schwaig.
Dort stärkten wir uns für den Anstieg auf den Niederwechsel. Danke an Toni 3tler für die Getränke.
Als wir den Höhenweg erreichten, konnten wir auf der anderen Seite nach Niederösterreich schauen. Vor uns war schon lange das Wetterkoglerhaus sichtbar, doch der Weg dort hin war noch recht weit. Aber im Gespräch mit Mitwanderern und mit Erklärungen über die Weit- und Tiefblicke, die wir hatten verging die Zeit recht schnell. Schon bald standen wir vor der Kapelle und dem Gipfelkreuz des Hochwechsel.
Und siehe da: Auch viele andere Wanderer zieht es dort hin. Wir trafen dort auf Kardinal Schönborn, der sich auch eine Auszeit mit einer Wanderung auf den Hochwechsel gönnte.
Nach dem Gruppenfoto mit Kardinal stiegen wir wieder zur Rabl-Kreuz-Hütte ab. Aufgrund des schönen Wetters haben wir uns leicht verzettelt und kamen dort erst etwas verspätet an. Daher hat das Essen allen noch besser geschmeckt und zufrieden traten wir unseren Heimweg an. Das Wechselgebiet bietet angenehme Wanderwege, grüne Almwiesen, weidende Kuhherden, freundliche Almwirte und vor allem einen Weitblick, den es nicht überall gibt.
Danke an Toni für deine Routenwahl! H.K.

Fotos von Hans: https://photos.app.goo.gl/JUiobEdwnVk5Z3Mr6

Maria Erscheinungsweg, Soboth

Diwan, am Donnerstag 20. August 2020

Wettertechnisch war die Verschiebung auf Donnerstag perfekt. Das Wanderdorf Soboth präsentierte sich den 27 Diwanern bei herrlichem Sonnenschein und wunderbarem Blumenschmuck. Auch so mancher Wanderer hat hier schon sein Schuhwerk hinterlassen (siehe Foto). Gleich nach dem Start ging es steil bergab in den Feistritzgraben zur Mariengrotte. Eine Marienstatue in einer kühlen Felsnische und dem Rauschen des Baches. Wer hinuntergeht muss auch wieder hinauf! Also los – über eng zugewachsenen Wanderwegen und schönen Wiesenflecken mit Ausblick erreichten wir die Wallfahrtskirche zu St. Leonhard. Hier erwartete uns schon Kurt Martischnegg mit Köstlichkeiten von Maria und Tochter gebacken. Auch Schnäpse wurden verkostet. Ein herzliches Dankeschön dafür. Nach der Stärkung ging es dem Sobother Stausee entlang, so mancher hätte wohl gerne darin seine heißgelaufenen Füße gekühlt, zum Medjugorje Kreuz.
Über die Laßnighube hinunter in den Graben, vorbei an blühenden Wiesen, Häusern mit schönem Blumenschmuck und Ebereschen mit leuchtenden Vogelbeeren, ging es danach wieder steil nach oben zur Jakobikirche mit der Fatimakapelle in Sobboth.
Ordentlich müde vom Weg und der Hitze haben alle die Einkehr im Gasthaus Messner genossen. Danke für die Getränke an Kurt Maritschnegg.
Ein perfekt organisierter und wunderschöner Diwan –

danke Maria Maritschnegg und Gehilfen! H.K.

Fotos von Hans: https://photos.app.goo.gl/VwBx5yKMtnjggpNr7

Sommerwanderung

Diwan, 11. 8. 2020

Eine schöne Tour hat für uns (33 Diwaner) TONI Hermann ausgesucht.
Los ging es beim Parkplatz Absetzwirt durch den Wald zum Reinischkogel Gipfelkreuz, hier haben wir uns gestärkt und unser Gruppenfoto mit Gipfelkreuz gemacht.
Die Schwammerlfreunde wurden mit ein paar Pilzen und Eierschwammerln belohnt.
Heute hatten wir den Vorteil, dass uns der Wald Schatten spendete.
Über das Schrogentor kamen wir zum Reinischwirt, Toni lud uns auf ein Getränk ein.
Nach 15 Minuten zogen dunkle Wolken über der Koralpe auf und es donnerte stark.
Wir waren schnell zum Aufbruch bereit, um noch trocken unsere Autos zu erreichen, was uns gelungen ist. Den Rosenkogelgipfel mussten wir wetterbedingt auslassen.
Über Theussenbach fuhren wir zur Sauerbrunn Quelle, um das Wasser zu verkosten
und beim Wassertreten im Becken unsere Füße zu kühlen. Vielen Diwanern war diese Quelle nicht bekannt.
Im Anschluss ging es zu Schallers Gasthaus zum Mittagessen, wir wurden ausgezeichnet bedient.
Danke an Toni für die schöne Tour und die Getränke.
Ein Danke an alle anderen Spender für Kaffee, Schnaps, Likör und Mehlspeisen. H.R.

Fotos von Hans: https://photos.app.goo.gl/d9T7ukQ6LarPtEVV7

Die Meßnerin

hat uns gerufen, und wir sind dem Ruf gefolgt.

22 Wanderer starteten die Tour im Ortszentrum in Tragöß und alle schafften die 1050 hm großartig bis zum Gipfel der Meßnerin, dem schönen Aussichtsberg inmitten der Berge Hochschab, Ebenstein, Hochtor und den Eisenerzer Bergen. Beim Abstieg machten wir noch einen Schwenk durch die kurze, romantische Marienklamm. Die Einkehr im Gasthof Post war hervorragend.

Ich bedanke mich für den schönen Wandertag mit euch ! hw

Fotos von Hans:

https://photos.app.goo.gl/U1UZieqCvxuao7ccA

Schneealm (-alpe)

Diwan, 28. Juli 2020

31 Diwaner starteten heute vom Parkplatz Kohlebnerstand aus auf die Schneealm. Über Fahrwege und Steige erreichten wir nach 2 Stunden das Schneealmplateau. Die zurückgelegten 400 Höhenmeter machten sich bezahlt, eine unbeschreibliche Sicht auf die Bergwelt öffnete sich uns.
Das Wetter war ein Traum. Vor uns lag die Schneealm, mit vielen Kühen und Pferden. Weiter ging es im Naturpark Mürzer Oberland mit weiteren 260 Höhenmetern auf den Windberg (1904 m). Die Gipfeljause hatten wir uns verdient und ein Gipfelfoto wurde geschossen.
Über steinigem Weg ging es hinunter zur Michlbauerhütte. Hier eine kurze Rast auf ein Getränk und weiter das Plateau querend zum Schneealpenhaus.
Von dort aus erfolgte der Abstieg zum Parkplatz.
Über die Mautstraße fuhren wir hinunter zum „Teichwirt Urani“, wo wir gut bedient wurden.
Unser Dank geht an Resi und Rupert für die schöne Tour, für leckeres Gebackenes und Schnaps.

Eine schöne DIWAN, die uns allen lang in Erinnerung bleiben wird. H.R.

Fotos von Hans:

https://photos.app.goo.gl/mtbFW2ywarCAvESP6

Seetaler Alpen

Diwan, Montag 20. Juli 2020

Offensichtlich gibt es unter den Diwanern mehr Frühaufsteher als man vermutet. Immerhin trafen sich 19 Wanderer um 5:30 Uhr am Bahnhof in Hengsberg um mit Hermi zu gehen. Nach der Anreise ging es zwischen Latschen steil bergauf, die Winterleitenhütte noch lange im Blick, zum Kreiskogel (2306 m). Immer am Rande von millitärischem Sperrgebiet der Seetaler Alpe. Hermi sagte konsequent wo es lang geht und über felsigen und steinigen Steig wurde das Gipfelkreuz erreicht. Die Aussicht für jeden beeindruckend. Die Jause hat allen geschmeckt, wie auch die Naschereien von Hermi. In dieser Höhe zeigt sich die Alm noch in voller Blüte und wunderschöne Bilder konnten geschossen werden. Die Wanderer konzentrierten sich sehr auf den Weg, denn dieser war für manchen Diwaner sicher eine Herausforderung. Nach einer Gratwanderung mit wunderschönem Fernblick ging es weiter zum Scharfen Eck, ein kurzer Blick noch zum schon sehr nahen Zirbitzkogel Gipfelkreuz, um anschließend über den steinigen Schreiberweg und Ochsenboden in Richtung Winterleitenhütte abzusteigen. Alle Wanderer konnten wohlbehalten ihr verdientes Mittagessen in der Winterleitenhütte genießen und eine schöne Bergtour mit gutem Wetter kann wieder ins Diwan-Wanderbuch geschrieben werden.
Danke an Hermi Schreiber für die Tour und danke für alle Köstlichkeiten, die es wieder gab.
H.K. (Grundlage die Fotos, denn diese sagen ja mehr als 1000 Worte!)

Fotos von Hans:

https://photos.app.goo.gl/HSnSDMr9BnyuqKwP9

Naturpark Pöllauer Tal

Diwan, 14. Juli 2020

Anna war viele Jahre beruflich mit der Oststeiermark bzw. der Umgebung vom Masenberg verbunden. Dies war wohl auch ein Grund, dass sie sich heute mit insgesamt 20 Diwanern von Pöllau aus auf den Weg zum Masenberg machte. Los ging es vom Schloßparkplatz ein Stück durch Pöllau und gleich danach auf dem Pilgerweg in Richtung Pöllauberg. Vorbei an der Kalvarienbergkirche und hinein in den kühlen Wald. Es dauerte nicht lange und unser Schwammerlsucher wurde fündig.
Der Anstieg nach Pöllauberg brachte uns schon ordentlich zum Schnaufen, aber der kühle Wind ließ uns das gut ertragen. Zwischendurch gab es immer schöne Ausblicke in den Naturpark Pöllauertal und den Rabenwald. Dann traten wir plötzlich aus den Wald heraus und die imposante Kirche von Pöllauberg ragte vor uns in den Himmel. Die kleine Kirche daneben ist der Heiligen Anna geweiht. Nach dem Besuch der Kirche und einer kleinen Pause mit wunderschönem Rundblick stiegen wir immer im kühlen Schatten des Waldes weiter auf zum Masenberg (1.261m). Immerhin 900 Höhenmeter bis zum Gipfelkreuz, doch recht beachtlich für die Oststeiermark. In der Nähe des Gipfels besichtigten wir die kleine Glückskapelle mit ihrer eigenen Entstehungsgeschichte.
Nach der Gipfeljause ging es wieder ziemlich steil talwärts und wir mussten unsere Augen ordentlich auf den Weg richten, um nicht über eine Wurzel oder eine felsige Stufe zu stolpern. Je weiter nach unten umso wärmer wurde es und wir wussten nun die Kühle der Höhe zu schätzen.
Dann noch ein Abstecher zum „Steirischen Petersdom“, welcher uns mit seiner wunderschönen Atmosphäre und der Ruhe wieder ankommen ließ.

Die abschließende Einkehr im Gasthof Hubmann in Pöllau war sehr herzlich, familiär und köstlich. Als alle zu Essen hatten wurde es plötzlich still im Gastgarten.
An Anna: Ein herzliches Dankeschön für die schöne Tour, für Kuchen und Getränke!

Fotos von Hans:

https://photos.app.goo.gl/LHoniuoJUPSsED7K9

Auf zum Gleinalmspeik

Diwan: Donnerstag 9. Juli 2020

16 Diwaner starteten heute am Gleinalm  Schutzhaus und wurden von WF Hans mit einem Jauchzer begrüßt, der auch zum Parkplatz kam.

Wir hatten für ihn eine große Überraschung mitgebracht, diese war gelungen: aus dem Bus stieg seine Tochter Berni, die er mit Freudentränen begrüßte.

Auf ging es dann nach der Essensbestellung über den Höhenforstweg und einem sehr steilen Aufstieg zum Gipfel des Wildeggkogels (1792).

Nach einer kurzen Pause ging es weiter zu der Oberen Vorderleitenhütte, wo uns WF Hans auf ein Getränk einlud.  Danke!

Danach nahmen wir den Aufstieg zum Türkentörl in Angriff und weiter zum Lenzmoarkogel Gipfelkreuz (1991). Die Rundumsicht 360 Grad  bei herrlichem Wetter war eine Augenweide.

Im Anschluss ging es auf dem Hochebeneplateau zum letzten Gipfel am Speikkogel (1988). Nach dem Gipfelfoto traten wir den Abstieg zum Gleinalm Schutzhaus an, wo wir das Mittagessen  verzehrten. 

Danke an den Wanderführer Hans für Sekt, Schnaps und die Getränke.
Auch Christa hatte wieder was im Rucksack, Café, Schnaps und frische Backwaren. Danke!

Es war eine sehr schöne Wanderung, aber nicht leicht, die wir so schnell nicht vergessen werden. Alle freuen sich schon auf das nächste Mal.

Das verschieben dieser Tour hatte sich heute wirklich gelohnt! H.R.
Fotos von Hans:

https://photos.app.goo.gl/He6QzyzAgRskV7JA7

Hiatz woar ma auf da Gliatz

Diwan, 30. Juni 2020

Wettertechnisch wurde uns der schönste Tag der Woche versprochen.
33 Diwaner trafen sich am Parkplatz der Schirchleralmhütte um in Richtung Brendlhütte los zu gehen. Beim steileren Anstieg durch den Wald
wurden wir von kleinen gelben Punkten am Waldboden, die einmal ein Eierschwammerl werden, abgelenkt. Nach gut 45 Minuten war die Brendlhütte in Sicht und leider auch dicke Regenwolken. Wir zogen durch bis zur Kalbenwaldkapelle, um dann doch kurz entschlossen in der Brendlhütte auf Wetterbesserung zu warten. Aber der feine Segen von oben wollte noch nicht aufhören, also ging es weiter zur Kramerin, einer Kapelle im Wald, wo einst eine Händlerin erfroren ist. Sogar die Kühe brüllten ihren Unmut über das Wetter laut heraus. Aber je weiter wir dem Almboden und dem Glitzfelsen kamen umso schöner wurde die Fernsicht und wir konnten links und rechts weit ins Land hinein schauen. Entlang des Weges lachte auch so mancher Almrausch und der Wind blies uns fast die Kopfbedeckungen weg.

Unsere Tourguides Sepp und Werner (Werner hat sich als Kurschatten von Sepp vorgestellt) beschlossen, dass wir die Abkürzung zur Glitzalm nehmen, wo uns schon unser Mittagessen mit Suppentopf und Wildgulasch erwartete.
Inzwischen war es draußen noch schöner geworden und so konnten wir gestärkt bei angenehmen Wanderwetter unseren Rückweg über Brendlalm zur Schirchlerhütte antreten.

Danke an Sepp für die schöne Almpartie, für Getränke zwischendurch und zum Mittagstisch und für den Nachtisch. H.K.

Fotos von Hans: https://photos.app.goo.gl/ij3QE77jQcvMCeyt9

Rennfeld

(Sankt Marein im Mürztal)

Diwan 23. Juni 2020

An einem Sommermorgen, da nimm den Wanderstab.
Es fallen alle Sorgen wie Nebel von dir ab.

(Theodor Fontane)


Genau das dachten sich heute 22 Diwaner und machten sich von Frauenberg aus, einem Wallfahrtsort mit der Kirche Maria Rehkogel, auf den Weg auf das Rennfeld. Es ging stetig bergan und nach gut zwei Stunden kamen wir am Gipfel an. Es gab ein 360 Grad Panorama zum bestaunen, obwohl die Fernsicht noch besser geht. (Vielleicht ein anderes Mal) Viel wurde diskutiert über diesen und jenen Gipfel.
Nach der Rast und Stärkung in der Ottokar Kernstock Hütte machten wir uns auf den Rückweg über den Buchecksattel. Immer wieder taten sich im Wald schöne Fenster mit Fernsicht auf. Der Gipfel des Hochlantsch begleitete uns sehr lang.
Nach dem Buchecksattel ging es längere Zeit quer zum steilen Hang wieder durch Wald, Wurzeln und Steine bis wir zur Jagaalm kamen. Dort wurde nochmals gerastet und die restliche Jause verzehrt. Bald war die Kirche von Frauenberg wieder in Sicht, die wir zum Abschluss besuchten.
Danke an alle, die mit Köstlichkeiten fürs leibliche Wohl gesorgt haben. H.K.

Bilder von Hans:

https://photos.app.goo.gl/TLoDDoHb22rM8p729