
Aber wir holen alles nach! H.K.

Nebelschwaden wallen
über Berg und Tal,
sinken, steigen, fallen,
malen grau und fahl.
Nebelschwaden ziehen
in die Seele ein;
machen Freuden fliehen,
lassen einsam sein.
Nebelschwaden lügen,
dass man einsam geht.
Lass dich nicht betrügen.
Sieh, wer bei dir steht! (Bruno Waldvogel-Frei)

Am Ende eines Tages ist nur wichtig,
dass ein schöner Moment dabei war,
der dich lächeln ließ.
Genießt die kommenden Sonnentage für viele lächelnde Momente! H.K.
Liebe Wanderfreunde auf Grund der aktuellen CORONA Situation sind unsere Dienstagwanderungen bis auf weiteres abgesagt!
Wir hoffen, bald wieder gemeinsam unterwegs sein zu können – bis dahin alles Gute und bleibt gesund! H.K.
Diwan, Mittwoch 28. Oktober 2020
Eine herrliche Wanderung im südsteirischen Grenzland erlebten wir heute unter Führung von Hans und Grete Scherübl in Ratsch in den „Windischen Büheln“ in der Südsteiermark. Es kann sich diese Gegend kaum schöner zeigen, als wie dies heute der Fall war. Die Natur zeigte sich von der schönsten Seite. Die Panoramastraße, der Weg hart an der Grenze zu Slowenien, Wielitsch, Ottenberg sind alles wunderbare Orte, die man bewandert haben muss.
Einen herzlichen Dank an Hans und Grete.
Fotos von Hans:
https://photos.app.goo.gl/NtrMZwsuYVVwY8pC7

Eva erweist sich nicht nur als fleißige Teilnehmerin bei DIWAN sondern auch als sehr gute Führerin, mit Gespür bei der Routenwahl und mit perfekter Ausführung derselben.
Der relativ neue Pilgerweg von einer Basilika zur anderen führt abwechslungsreich durch die Gemeinden zwischen Graz und Weiz mit schönen Aussichten auf Schöckel und das Umland.
24 Wanderer haben die Tour über 26 km in Maria Trost gestartet, gestärkt mit guten Mehlspeisen von Eva und Christa. Nach der Pause vor der Kirche in Kumberg ging es über Waldwege in die kleine Raabklamm und als wir schon die Basilika am Weizberg erblickten galt es immer noch ein Stück durch die Bezirksstadt Weiz zu erwandern. hw
Fotos von Hans:
https://photos.app.goo.gl/uc6hw7fSZpJjxMiD9
Fazit des Diwan am 20.10.2020 : Tolle neue Tour – Danke EVA !
Diwan, am Mittwoch 14. Oktober 2020
Es fühlte sich richtig frostig an am Bahnhof in Stainz, als 16 Diwaner den Schilcher Rundweg in Angriff nahmen. Das Wanderwetter war perfekt und im Gänsemarsch querten wir den Hauptplatz in Stainz in Richtung Engelweingarten. In der Ferne auf Koralpe und Handalm leuchtete der Schnee in der Morgensonne. Wir zogen vorbei an schönen alten weststeirischen Bauernhäusern.
Überall noch Blumenschmuck an Häusern und in Gärten, Winzer mit Gehilfen bei der Weinlese, leicht verfärbte Bäume, manche Äpfel- und Birnenbäume schwer behangen und auf Ernte wartend. Und Kastanien…….
Nach überqueren einiger Gräben und Höhen hatten wir über Greisdorf den Aussichtsplatz bei der Kraxner Kapelle erreicht. Immer wieder schöne Einblicke in die Süd- und Weststeiermark und bis nach Slowenien. Über einige Bacherl mit lautem Rauschen, durch Wald und Wiese kamen wir schließlich nach St. Stefan ob Stainz und dann immer dem Bach entlang nach Stainz. Zwischendurch stoppten wir noch beim Keltischen Baumkreis, wo jeder die Möglichkeit hatte seinen Geburtsbaum mit den dazugehörigen Eigenschaften zu suchen.
Die Abschlusseinkehr wurde in Schallers Gastwirtschaft genossen und anschließend die letzte halbe Stunde zurück zum Bahnhof Stainz als Verdauungsspaziergang.
Die Teichalm muss warten – den einzig schönen Tag dieser Woche haben wir optimal genützt.
Eine ausgiebige Spontanwanderung mit Waltraud und Hubert – In der schönen Weststeiermark!
Danke Waltraud für die Stärkung zum Start und den Umtrunk unterwegs beim Buschenschank. H.K.
Fotos von Hans: https://photos.app.goo.gl/GVHYKTtmbqCP4dAe7

Diwan, 6. Oktober 2020
Heute hatten wir es eilig, denn durch einen Stau auf der Autobahn machten wir uns etwas verspätet auf den Weg nach St. Vinzenz, wo wir schon von Irmgard Tratinek erwartet wurden.
Bei blauem Himmel und steifer Brise stiegen 26 Diwaner über schöne Wanderwege bergwärts. Manche Waldstücke schienen wie mit einem Moosteppich ausgelegt. Alle genossen den weichen Waldboden. Bald wurden auch die ersten Schwammerl gesichtet. Unterhalb der Gundischalm waren sogar die Rinder noch auf der Weide. Einmal einen kurzen Blick nach hinten und wir hatten eine schöne Sicht ins Kärntnerland auf die Petzen und nach Slowenien auf den Ursulaberg. Das Tal war noch unter einer dicken Nebeldecke versteckt. Weiter die Alm hoch kamen wir zur Steinbergerhütte. Die Hütte wird bald in Winterruhe gehen und trotzdem bekamen wir noch Getränke und gebackene Mäuse. Danke dafür an Irmgard!
Da Irmgard das Gelände wie ihre Westentasche kennt, ging es nun quer durch dem Wald, über dickes Heidekraut auf den Haudegenspitz zu. So wird offensichtlich das Kleinalpl von Insidern genannt. Den Koralmspeik mal aus der Kärntnerperspektive zu betrachten war interessant. Hier war unser Wendepunkt und wir strebten wieder talwärts. Wieder über schöne Almböden, Schwammerl suchend über mystisch grüne Waldböden. Die letzten Kilometer wurden recht flott am Forstweg erledigt, da wir uns wieder mal verzettelt hatten. Alle freuten sich schon auf die Mittags-(Nachmittags)einkehr beim Roschitzhof, von wo alle satt und zufrieden nachhause fuhren.
Danke Irmgard für die schöne Tour in deiner Wandergegend. H.K.
Fotos von Hans: https://photos.app.goo.gl/fjsMrt9SDF9GBSHf6

Diwan, 29. September 2020
Hui, war das heute eine stürmische Wanderung mit Regina! Nach einer etwas holprigen Zufahrt bis zur Oskar Schauer Hütte starteten 25 Wanderer in Richtung Stierkreuz, leicht ansteigend über einen gemütlichen Waldwanderweg. Ab dem Stierkreuz, mussten wir unsere Höhenmeter machen und gelangten dann bald heraus aus dem Windschatten auf den Kammweg in Richtung Zeissmannhütte. Über Schneereste und einem Wind, der zeitweise recht heftig an unserer Kleidung zerrte, erreichten wir die Christusstatue. Hier gab es eine Stärkung von Regina gegen Kälte und Wind. Weiter über die Alm zum Terenbachalmkreuz, der höchsten Erhebung auf diesem Almabschnitt. Die Sicht wurde etwas von Nebel und Dunst eingeschränkt, aber trotzdem konnten wir schöne Ausblicke erleben. Die Gleinalm zeigte sich noch ziemlich in weiß. Getrieben vom Wind gings bald hinunter zur Zeissmannhütte, hier sorgte sogar der Brunnen für ein Schauspiel. Über einen Waldweg (hier roch es noch herrlich nach Schwammerl) kamen wir zur Terenbachhütte. Da die Hütte geschlossen war packte Regina nochmals den Schnaps aus und versorgte jeden der wollte mit Stärkung. Anschließend trabten wir alle den breiten Forstweg und in Gespräche vertieft zurück zum Oskar Schauer Sattelhaus.
Das gute Mittagessen in der warmen Stube beim Jägerwirt in Graden freute die Wanderer.
Danke Regina für die Aufmunterungen vor und während der ersten stürmischen Herbstwanderung mit Schnupperkurs im Schnee. H.K.
Fotos von Hans: https://photos.app.goo.gl/wurrEJRJd7q2kuJ8A

Diwan, 22. Sep. 2020
Hans Rechberger führte heute 24 Wanderbegeisterte als letzte Sommerwanderung auf das Rax Massiv. Vom Preiner Gscheid, Edelweißhütte, gings gleich über den Schlangenweg direkt auf die Felswand zu. Aus der Entfernung betrachtet, konnte man keinen schaffbaren Weg erkennen. Wir setzten Schritt um Schritt und der Weg schlängelte sich zuerst zwischen Latschen und später über Fels und Schutt stetig im Sonnenschein bergwärts. Nach einer ¾ Stunden konnten wir schon tief hinunter schauen, auf eine von der Sonne durchfluteten Landschaft. Zu unserer rechten Hand sahen wir eine Zeit lang unser Mittagsziel, das Waxriegelhaus. Als wir den Rand zum Hochplateau erreichten blies uns ein recht frischer Wind entgegen und die Heukuppe (die höchste Erhebung in der Rax-Bergkette) hüllte sich in Nebel. Beim Karl Ludwig Haus hielten wir eine Jausenpause und anschließend besuchten wir das Raxkirchlein. Ein nettes Kleinod aus dem Jahr 1936, welches heute von Bergfexen als Trauungskirche ausgewählt werden kann. Die Heukuppe wurde von Nebel überschwappt und daher wendeten wir uns der Sonne zu. Der Nebel zog über den Almboden und gab immer wieder Sonnenfenster frei – sogenannte „Lichtblicke“. Wir stiegen auf zum Predigtstuhl und über eine weitere Hochebene im Sonnenschein anschließend hinunter zur Seehütte und in Richtung Höllental. Manchmal verschwanden die Weggefährten richtig in den Latschen und wir hörten nur mehr ihre Stimmen. Nach einer Trinkpause bei der Seehütte (danke an Gerhard Steifer für die Getränke) und einem kurzen Anstieg mit beeindruckenden Ausblicken auf die Preiner Wand gings, einem schmalen Pfad quer zum Berg, dem Göbl-Kühn-Steig, hinunter zum Waxriegelhaus, wo wir äußerst rasch und gut bedient wurden. So konnten wir nach kurzer Zeit das letzte Wegstück zurück zu unseren Fahrzeugen antreten und kamen noch vor Herbstbeginn (15:30 Uhr) an.
Hans Rechberger hat uns ein tolles Wandergebiet eröffnet, das den einen oder anderen von uns sicher bei nächster Gelegenheit wieder sieht.
Danke Hans für die Tour und den süßen Startbissen. H.K.
Fotos von Hans: https://photos.app.goo.gl/xGnkXRjMRgos7p8o8
