„7 Plätze 7 Schätze“, Hans Pendl Holzschnitzwanderweg

DIWAN am 12. November 2024 mit Anneliese Schickengruber

Viele DiwanerInnen starteten zu einer ungewöhnlichen Uhrzeit – 7:07 Uhr am Bahnhof in Hengsberg, um nach St.Ruprecht an der Raab zu fahren, wo die „7 Schätze 7 Plätze“, Hans Pendl Holzschnitzwanderung begann. Der Wanderweg präsentiert die schönsten Kunstwerke des Holzschnitzers.

Letztendlich waren es 34 nebelfeste WanderInnen, die sich am Parkplatz des Marktheurigen Strobl einfanden und „gestärkt“ mit Ameisenkuchen und Polsterzipf gingen wir die erste Etappe des Themenwanderweges, nämlich den Burgthannerweg. Nach einem kleinen Anstieg im herbstlich gefärbten, dichten Hochwald gelangten wir zur Stefaniequelle. (1)Dieser Platz lud zum kurzen Verweilen ein und manche benetzten ihre Augen mit diesem Quellwasser, dem heilende Wirkung bei Augenleiden nachgesagt wird.

Der Nebel (vor den Augen) lichtete sich zwar nicht, aber dennoch war das Gehen durch den wunderschönen Wald ein Genuss. Wir machten noch einen Abstecher zum Kindersegensplatz (2) und zum weltgrößten Natur-DDD-Fernseher, wo die schönsten Bilder von St.Ruprecht an der Raab gesendet werden: Heutiger Wetterbericht – Novemberwetter in der Marktgemeinde.

Wir kehrten zurück zum Burgthannerweg (benannt nach der deutschen Partnergemeinde Burgthann), wanderten noch  im bunten Laubteppich durch den „goldenen“ Wald und kamen nach einiger Zeit auf eine Lichtung, wo wir eine Trinkpause einlegten.

Wir marschierten weiter, folgten der gut markierten Strecke durch Obstplantagen und kamen nach Rauchenberg. Von dort hatten wir es nicht mehr weit, um zu unserem Ausgangspunkt zurückzukehren und die erste Schleife zu beenden.

Vorbei an der Friedensgrotte (3) über den Hauptplatz wechselten wir auf den zweiten Teil unserer Wanderung zum Kernkapellenweg, wo wir nach wenigen Höhenmetern die Hubertuskapelle (4) erreichten. Hier war es Zeit für eine Jause und für hochprozentig Geistiges. Der Nebel lichtete sich nicht – der November – auch Nebelmonat genannt – wurde seinem Namen gerecht und damit uns beim Stehen nicht allzu kalt wurde, setzten wir unseren Rundweg über zahlreiche Bildstöcke, wunderschöne Waldpassagen und mit herrlichem Blick auf Schöckl, Kulm und Rabenwald – leider nein – (wenn die Sonne es zugelassen hätte) zur Kernkapelle (5) fort.

Dort verkosteten wir frische Erdbeeren (so spät im Jahr) aus dem BEERENSTOAK-Automaten.

Der Rückweg führte uns über den „Arndorfer Wald“ in den St.Ruprechter Ortsteil Arndorf. Hier hielten wir eine kurze Rast bei der Gebetskapelle Arndorf (6) für ein Gruppenfoto und wanderten gemütlich zurück zum Ausgangspunkt Gasthaus Strobl.

Zuvor machten wir noch einen Abstecher in den sehenswerten, interessanten, liebevoll angelegten Kunstpark (7), ein Park der Natur und Kunst vereint und bei dem sehr viele verschiedene Personen und KünstlerInnen mitgewirkt haben.

In der warmen Stube des Gasthauses Strobl fühlten wir uns sehr wohl, die sehr bemühten, freundlichen Wirtsleute verköstigten uns sehr gut und freuten sich über unseren Besuch.

Ein herzliches DANKE an alle, die mitgegangen sind und zum Gelingen der schönen Wanderung beigetragen haben. S.A.

Danke an Anneliese für die Auswahl der Tour mit Kunst und Kultur. Das Nebelwetter war auch positiv, denn so konnten wir uns ganz auf die 7 Schätze konzentrieren. Danke für die Stärkung am Morgen und unterwegs. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/UQCXpAa2V9pKn2Wx6

Auf dem Höhenweg

Diwan, am 5. Nov. mit Gabi Batruel und Sepp Stiegler

Gefangen im Nebel und einer wässrigen Sonne sind wir morgens am Bahnhof in Hengsberg gestartet. In Labuttendorf erwarteten uns viele weitere Diwaner mit Gabi und Sepp zum Start ihrer Tour in der Umgebung von St.Nikolai ob Draßling. Nach einer Stärkung mit Striezel und Äpfeln ging es für 48 Wanderer von Labuttendorf, in Richtung Hütt, entlang des alten Schulweges nach Frauenfeld. Von hier aus sah man schon die Kirche von St. Nikolai ob Drassling. Erstaunlich, welche Wegstrecke die Schulkinder früher durch Wald und über Wiesenwege zurücklegen mussten oder sollte es besser heißen „durften“. Es ging vorbei an schönen Bauernhöfen und vielen schon für das nächste Frühjahr vorbereiteten Feldern. Die bunte Herbstfärbung in leuchtenden rot und gelb Tönen erfreute das Auge. In der Nähe des Gemeindezentrums und der Kirche von St. Nikolai/Dr. wurde gerastet und die Sonne genossen, welche mittlerweile vom strahlend blauen Himmel schien. Über Pessaberg und den Höhenweg kamen wir nach Draßling. Zwischendurch wurde auch noch erfolgreich nach Pilzen gesucht. Danach ging es ein schönes Stück entlang der Schwarzau, die heute friedlich dahin floss, wieder in Richtung Labuttendorf und zu unserem Ausgangspunkt.

Beim Buschenschank Grabin wurden wir mit Bauernschmaus verwöhnt.  Anschließend gab es eine kleine Feier als Dankeschön und aus Anlass des runden Geburtstages von Hans Rechberger, welcher außerordentlich viel zum Gelingen von „DIWAN“ beiträgt.

Danke an Gabi und Sepp für die Organisation und Durchführung der Tour in einer vielen Wanderern nicht so bekannten Umgebung und für die Stärkungen und Erfrischungen am Anfang und zwischendurch.
Danke auch an alle, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/V9kgP2QzfYv3gzfZ6

Video von Hans Deisenberger: https://photos.app.goo.gl/cofLbjp18NTw7Rr9A

https://photos.app.goo.gl/LjQnMTbw9VJmwi6y6

Unterwegs im Schilcherland

Diwan, am 29. Okt. 24 mit Siegfried und Herta Kiefer

Bei der Ausschreibung war ich der Meinung, dass die Weststeiermark in der Lage sei unsere Herzen zu erobern.
Keines der 35 Wanderherzen blieb heute von der Gegend rund um Greisdorf mit der herbstlichen Färbung und dem Traumwetter unberührt.
Mit Startpunkt Teufenbach, in Richtung Kornkneul und dann nach Greisdorf hatten wir bald die ersten Höhenmeter hinter uns gebracht. In  Greisdorf weitete sich der Blick in Richtung Osten, Norden und Süden. Zum Teil lag in den Tälern noch Nebel und nur die Erhöhungen wie Kitzeck, Demmerkogel, Buchkogel, Wildonerberg ragten aus dem Nebelmeer.
Die Sonne war so aktiv, dass wir bald unsere Jacken ablegen und den ersten Durst stillen mussten. Alle paar Schritte konnten wir die Aussicht genießen.
Wir wanderten entlang dem Kastanienweg mit der Kraxnerkapelle und weiter zum Buschenschank Weber. Dort stiegen wir den „Genuss-Schilcher-Weg“ entlang steil über den Weingarten ab, um gleich darauf nach Querung eines Grabens wieder etwas höher zu wandern. Über Edla gelangten wir zur Lesteinstraße und hinunter zum Steinbach. In Hochgrail beim Kastanienhof Klug wurde eine längere Trinkpause eingelegt, da es danach steil nach Greisdorf hoch ging. Vorbei am Fuchswirt und dem Buschenschank Klug-Voitl kamen wir nach Niedergrail. Nach einer kurzen Rast bei der Wegkapelle nahmen wir den letzten Anstieg nach Preißberg in Angriff. Und schon bald wanderten wir auf dem Marhofer Genußweg in Richtung Teufenbach, unserem Ausgangspunkt.
Das Essen beim Krainerhof in Zirknitz hat allen geschmeckt und wir konnten es sogar im Freien in der Sonne genießen.

Eine Herbstwanderung im Schilcherland mit all seinen schönen, gepflegten Häusern, den bunten, aber mitunter sehr steilen Weingärten, der wunderbaren Aussicht, den unzähligen Wegvarianten in Wald, Weingärten und über Wiesen zahlt sich allemal aus. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/PxayLaD5WszqmfpR6

Gamlitz – Ehrenhausen

Diwan, am 22. Okt. 2024 mit Theresia und Rupert Baierl

Heute folgten 31 Diwaner der Einladung von Resi zu einer Trachtenwanderung ab dem Sportplatz in Gamlitz. Jeder hatte sich bemüht, zumindest ein trachtiges Teil zu tragen.
Quer durch Gamlitz und durch Europas größten Motorikpark, wo Schwäne in stoischer Ruhe im Wasser schwammen, Enten sich schnatternd über die Ruhestörung beklagten,  die Nebelschwaden die Fitnessgeräte gespenstisch erscheinen ließen, gingen wir in Richtung Ehrenhausen. Schon bald zweigten wir Richtung Retznei ab und am Höhenweg kamen wir der Sonne schon etwas näher. Am Parkplatz vor dem Bad Retznei wartete der gute Geist von Resi in Form von Rupert mit einer Stärkung auf uns. Weiter zwischen sich färbenden Weingärten ging es in Richtung Grubtal. Bei der Kapelle, welche zum Weingut Muster gehört, wurde gerastet und die Sonne genossen. Inzwischen hatten wir schon eine wunderbar Sicht auf einen stahlblauen Himmel und die umliegenden Weinberge. Noch ein Abstieg und ein weiterer Anstieg, vorbei an einer Rinderherde mit vielen Kälbchen, brachte uns nach Labitschberg und vorbei am Haus der Familie Peitler, wo kreative Gestecke für den Alltag und Allerheiligen angeboten wurden. Auch verschiedene Schnäpse standen zur Verkostung bereit. Danach erreichten wir den Buschenschank Klapsch. Hier bestaunten alle die ideenreichen Dekorationen und so mancher nahm als Anregung ein Foto mit nach Hause. Bald danach hatten wir schon freie Sicht ins Tal auf unseren Zielort Gamlitz.
Nach einen kurzen Abstecher in die wunderschön herbstlich geschmückte Kirche von Gamlitz, kehrten wir alle im Gasthof Wratschko zum Mittagessen ein. Es gab ausschließlich zufriedene Gesichter und wir bedanken uns bei Resi für die schöne Tour in der herrlichen Südsteiermark und für die Kostbarkeiten zwischendurch. H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/JYgDTxUp5Ryitbja7

Schilcherwanderweg

Diwan am 15. Okt. 24 mit Christa Hartinger

28 DiwanerInnen haben sich am frühen Morgen (7 Uhr 30) am Marktplatz Mooskirchen eingefunden, um unter der Führung von Christa Hartinger eine Herbstrunde um Mooskirchen in Angriff zu nehmen. Bei köstlichem Allerheiligenstriezel und einem Gedicht von Christa
begann der Tag sehr vielversprechend.
Wir starteten Richtung Autobahnzubringer, gingen diesen entlang bis zur Unterführung und gelangten durch sie auf die andere Seite der Südautobahn. Von dort ging es teils auf Asphalt teils auf Waldwegen, leicht bergauf vorbei an Oberzirknitz nach Assing. Zwischendurch galt
es Kastanien aufzuklauben. Beim Slowenienblick in Assing war es Zeit für das 1. Gruppenfoto. Rechterhand hatten wir nun den Assingbergtunnel vor uns, dessen Portal wir nur erahnen konnten. Die Autobahn bzw. die Autobahnbrücken hatten wir schon öfters im Blickfeld gehabt. Vorbei an schönen Weingärten, wo es noch hie und da ein Leskorn zu finden gab, führte uns nun der Weg direkt nach Gundersdorf zum Buschenschank und Gasthof Windisch. Dort machten wir Rast. Fritz und Maria Strauß und Christa luden uns zu Schilchersturm und Kastanien ein. Der Sturm und die hervorragend gebratenen Kastanien mundeten allen.
Beim Rückweg, der über Langenhart nach Oberzirknitz führte, konnten wir wieder die vielen Kastanien nicht einfach liegen lassen.
An einer passenden Waldstelle verteilte Christa Süßigkeiten aller Art und – wie es sich für eine Weingegend gehört – einen Isabellalikör, der ein umwerfend feines Isabellaaroma verströmte.
In Oberzirknitz schloss sich der Kreis unserer Rundwanderung. Von dort gingen wir bis nach Mooskirchen denselben Weg wie am Morgen zurück.
Im Mooskirchner Hof kehrten wir zum Mittagessen ein. Zwei Menüs: Backhendlsalat und Schweinsbraten standen zur Auswahl. Beides war köstlich zubereitet und hat allen geschmeckt. Die Getränkerechnung übernahm unser Geburtstagskind Herta Krois.
Resümee: Bei bestem Wanderwetter ein mit ordentlicher Länge wunderschöner Kastanien-Wein-Autobahn-Wald-Herbstwanderweg mit vielen Gaumenfreuden, der die herbstliche Landschaft ins rechte Licht gerückt hat. S.P.

Vielen Dank an die Gourmetspenden von Christa Hartinger, Maria u. Fritz Strauß und die Getränke von Herta Krois.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/3QkngXRPx2m47UGs7

Video von Hans Deisenberger: https://photos.app.goo.gl/joWRPvausPGe9ynm8

Hoher Zetz 1264m

Diwan, am 8.Okt.2024 mit Erwin Mally

Bei herrlichem Wanderwetter sind 26 DiwanerInnen der Einladung von Erwin Mally gefolgt und haben pünktlich um 8.00 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Gemeindeamt in Anger die gewohnte Kreisaufstellung eingenommen. Gestärkt mit Vitaminen in Form von saftigen Kronprinzäpfeln und Kuchen von Erwins Frau starteten wir die Bergtour. Den ersten Halt gab es schon nach wenigen Metern. Ein Fotoreporter der Weizer Woche fotografierte unsere Gruppe unter einem wunderschön herbstlich gefärbten Ahorn.
Anschließend machten wir uns auf in das Zetzbachtal und wanderten den rauschenden Bach entlang gemächlich bergauf. Das Rauschen wurde stärker und alsbald hatten wir den Florianiwasserfall im Blickfeld. Herrliche Fotomotive boten sich an. Der Weg wurde nun etwas steiler und nach kurzer Zeit tat sich ein gewaltiges Gemäuer mitten im Wald auf: die Burgruine Waxenegg. Erbarmungslos zeigt sich der Zahn der Zeit am immer noch imposanten Mauerwerk, welches eine stolze und stattliche Burg im Mittelalter erahnen lässt.
Nun führte uns der Weg hauptsächlich durch Mischwaldgebiete in den Naturpark Almenland. Eine kleine Rinderherde bei einem einsamen Bauernhof bot ein idyllisches Bild. Immer wieder zeigten umgestürzte Bäume, die oft quer über die Wanderwege lagen, die zerstörerische Kraft der letzten Stürme. Nach zweieinhalbstündiger Wanderung mit teilweise steilen Passagen erreichten wir den Kamm des Hohen Zetz, wo uns Baumstämme und Bänke noch vor dem Gipfelkreuz zur Jausenrast und zum Gruppenfoto einluden.
Nach dem anschließenden kurzen Weg zum Gipfelkreuz erwartete uns ein trauriger Anblick. Eine mächtige umgestürzte Lärche hatte einen Querbalken des Kreuzes abgerissen. Erwin lud nach einem ausgiebigen Rundumblick nun alle Durstigen zu Bier und Cola in einem nahe gelegenen Hüttchen mit einem randvoll mit Getränken gefüllten Kühlschrank ein.
Über den Willisteig, einem recht steilen, mit vielen umgestürzten Bäumen gesäumten Naturweg, ging es nun bergab zum Wittgruberhof. Dort genossen wir die herrliche Aussicht.
Der nächste markante Punkt auf unserer Rückwanderung war das Gschnaidter Kreuz, von dort ging es dann direkt auf einem recht anspruchsvollen Weg ins Tal nach Anger, wo wir um etwa 14.00 ankamen.
Im Cafe Viva wurden wir schon zum Mittagessen erwartet. Von einer freundlichen Kellnerin und einer freundlichen Köchin wurden wir zur Zufriedenheit aller bestens bedient.
Resümee: Eine wunderschöne, aufgrund der steilen Passagen mittelschwere Wanderung, die schon etwas Kondition erfordert, mit sehr abwechslungsreichen und spannenden Wanderwegen und reizvollen und herrlichen Panoramablicken auf das Grazer Bergland, in die Ost- Süd- und Weststeiermark sowie nach Ungarn und Slowenien.S.P.

Fotos des Tages: https://photos.app.goo.gl/pgYmu44DDnQbLmcU9

Kitzeck – Demmerkogel

Diwan, am 1. Okt. 2024 mit Maria Peter

Wie sehr alle die Gegend rund um Kitzeck lieben und schätzen zeigt, dass 35 Wanderer der Einladung von Maria Peter gefolgt sind. Gestartet wurde am Parkplatz bei der Kirche in Richtung Festplatz und schon bald ging es links und bald darauf rechts hinunter in den Kroisgraben.

Wir hatten angenehmes Wanderwetter und so kamen wir gut voran. Bei der Mühle folgten wir dem Wanderweg hinauf zur Demmerkogelwarte. Die neue weithin sichtbare Warte ist ein Anziehungspunkt für viele Wanderer aus nah und fern. Die großartige Sicht verleitete viele Fotos zu schießen. Die beginnende Färbung der Weinstöcke und das Licht der Sonne, vergoldet jeden Weinberg.
Wir gingen weiter in Richtung Klapotetz. Im Internet findet man, das dies der weltgrößte Klapotetz sei. Nach dem Fotoshooting wanderten wir weiter vorbei am Felberjörgl, hinüber zu Dietrich und hinunter in den nächsten Graben und hinauf zum Peterl. Wir sind unterwegs im Schlaraffenland, überall könnten wir einkehren und rasten, dann kämen wir wohl erst morgen nach Hause.
Am Lavendelfeld vorbei und links hinein zum Weingut Schwarz. Dort gingen wir hinauf zur Kitzeckerstraße und beendeten unsere Wanderung. In Kitzeck am Parkplatz trafen wir auf Bürgermeister Fischer, der uns auf ein Getränk in die Galerie einlud. Ein herzliches Dankeschön. Das abschließende Essen nahmen wir beim Gasthof zur Post in St.Nikolai ein.

Danke an Maria für die Auswahl der schönen Tour, für die Stärkungen in der früh und unterwegs.
Danke an Horst für die Getränke zum Mittagessen.H.K.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/vaJtifmmSMntshDq5

Hirnalm (932m)

Diwan, am 23. Sep. 24 mit Brigitte und Raimund Bauer

Trotz wetterbedingter Vorverlegung fanden sich 13 DiwanerInnen um 07.30 beim Parkplatz unter der Hirnalmhütte ein, um noch einmal in diesem Jahr an einer Tour ins alpine Gelände teilzunehmen. Der sonnige Morgen versprach ein ideales Wanderwetter und wir sollten nicht enttäuscht werden. Zur Stärkung gab es von Brigitte passend zum Herbstbeginn einen Herbstkuchen (Apfel-Nuss-Zimtkuchen).
Der erste Teil der Strecke führte uns über eine Forststraße leicht steigend vorbei an der Hirnalmhütte zur Hirnalm. Von der Hirnalm wanderten wir den markierten Weg entlang, zuerst mäßig steigend, später in Serpentinen auf teils steinigem und anspruchsvollem Weg steil bergauf, vorbei an einem imposant schönen Wasserfall bis zur Waldgrenze, wo wir bereits über ein Schneefeld gehen mussten. Vor uns lag nun die Krumpenalm mit der Almhütte. Ein traumhaftes Rundum-Panorama tat sich auf: Rechterhand der Vordernberger Zinken, vor uns der Reichenstein und direkt links neben uns unter einer Schneedecke gewaltig viel hervorquellendes Schmelz- und Quellwasser. Zu unserem Ziel, dem Krumpensee, hatten wir es nun nicht mehr weit. Nach dem Überqueren einiger Schneefelder lag er vor uns. Unbeschreiblich schön: teils zugefroren, teils glasklares Wasser! Und wiederum bot sich uns eine atemberaubende Bergkulisse. Das Tiefblau des Himmels, die mächtigen Felswände, die grünen Almflecken, dazwischen die gleißend weißen Schneefelder verliehen der Krumpenalm eine ganz besondere Stimmung. Murmeltiere durchbrachen mit ihren Pfiffen die Stille. Wir konnten uns kaum sattsehen an diesen kitschig schönen Bildern.
Nun kehrten wir kurz bei der Krumpalmhütte ein, wo uns der nette Halter Herbert zu unseren Jausen mit Getränken versorgte, die Raimund spendiert hatte.
Beim Rückweg machten wir beim Wasserfall nochmals eine kurze Pause, bei der Gitti und Raimund uns mit Weichsellikör, Zirbenschnaps und Tausendguldenkrautlikör verwöhnten.
Die Hirnalmhütte war nun unser nächstes Ziel, wo wir unser Mittagessen bestellt hatten. Der freundliche Wirt Paul servierte nach Wunsch Kaspressknödelsuppen, Kürbiscremesuppe, Ofenbratl, belegte Brote, Buchteln und natürlich Getränke aller Art. Es hat uns gut geschmeckt und wir waren alle sehr zufrieden.
Resümee: Eine sehr angenehme, nicht zu lange und auch nicht zu schwierige Wanderung, die bei guten Wetterbedingungen, wie z.B. heute, vielleicht im nächsten Jahr wiederholt werden könnte. Die Highlights, wie der Wasserfall, der Krumpensee, die Bergkulisse, der freundliche und nette Halter Herbert und der nette Wirt Paul hätten sich das verdient. S.P.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/BmFGnPG8Y15Vp44W7

Osterwitz – Kumpfsattel

Diwan, am 17. Sep. 24 mit Gerlinde und Hans Lienhart

Dreizehn unerschrockene und motivierte DiwanerInnen fanden sich in der Morgendämmerung beim Bahnhof Hengsberg ein, um an der von Gerlinde und Fit vorbereiteten Wanderung teilzunehmen. Nach 45 Minuten Fahrzeit waren wir an unserem Ausgangspunkt Osterwitz angelangt, wo sich zaghaft einige Sonnenstrahlen wagten, den dichten Nebel zu durchbrechen. Von Gerlinde selbst gebackene Mehlspeisspezialitäten wie Nusskuchen und Mohnzelten erhellten zusätzlich den Morgen. Derart gestärkt starteten wir gut gelaunt die Wanderung. Ein schöner Weg, den wir wegen der ca. 10 herumkriechenden Feuersalamander kurzerhand „Salamanderweg“ tauften, führte uns zuerst vorbei am ehemaligen Gasthof hinunter zum Osterwitzbach. Von dort an ging es nur mehr über Forst- und Waldwege sanft bergauf vorbei am Mörtlkreuz zum Kumpfsattel (ca. 1 550m). Herabschießende Wildbäche verlockten immer wieder zu Schnappschüssen. Auch die Schwammerlliebhaber kamen auf ihre Rechnung. Knapp vor dem Sattel machten wir unsere Jausenpause, die mit Kriecherlschnaps und Brombeerlikör von Fit und Gerlinde versüßt wurde.

Nachdem wir nun den höchsten Punkt unserer heutigen Wanderung erreicht hatten, hätten wir auch gerne einen Rundblick gemacht. Das Rauschen der nahen Windräder konnten wir zwar hören, aber der dichte Nebel gewährte uns heute auf der ganzen Tour leider keine Sichtfenster. Nun führte uns der Weg nur mehr bergab. Zuerst peilten wir das uns schon bekannte Poschkreuz und den Mittereggerkogel (1 350m) an. Dann führte uns der Weg, gesäumt von vom Sturm der letzten Tage um- und ausgerissenen Bäumen direkt zur Trahütterhütte, die wir noch vor 12 Uhr erreichten. Der Wirt hatte ein köstliches Gulasch mit Knödel vorbereitet, das uns von Fit und Gerlinde serviert wurde. Auch die frisch gebackenen, noch heißen Buchteln waren ein Gedicht. Wir ließen sie uns schmecken bzw. nahmen wir sie mit nach Hause.

Nach dem Mittagessen hatten wir noch einen angenehmen „Verdauungsweg“ von ca. 45 Minuten zum Ausgangspunkt nach Osterwitz zu bewältigen, wo wir nochmals von Gerlinde und Fit mit ihren Mehlspeisen verwöhnt wurden.

Resümee: Eine wandernswerte und lohnende Tour durch die Almen- und Waldlandschaft mit leicht steigendem und oft auch ebenem Gelände, garniert mit interessanten Felsformationen (Ofen genannt), die zwar heute mit den Ausblicken gegeizt hat, aber die erahnen ließ, was sie bei Schönwetter zu bieten hat.(S.P.)

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/fJhfUhHU51pAEhaP7

Rappoldwanderung

Diwan, am 10. Sep. mit Anna Gutmann

Wie heißt das Sprichwort „klein aber fein“ war heute die Gruppe um den Rappold zu bewandern. 10 Wanderer starteten mit Anna bei der Talstation des ehemaligen Schiliftes Altes Almhaus. Quer über die aufgelassenen Schipisten hin  und her ging es zuerst hinauf zur Marienstatue, auch genannt „steinerne Miaz“ am Wölkerkogel.
Unsere nächste Station war die Großebenhütte mit herrlicher Aussicht und netten Hüttenwirten. Wir gönnten uns ein Getränk und eine kurze Pause, bevor es in Richtung Salzstiegl weiter ging. Das Wetter war angenehm zum Wandern und die dunklen herannahenden Wolken haben sich Gott sei Dank nicht entleert. Der Wanderweg auf den Rappold war dann ein wenig steil, aber für alle kein Problem. Oben angekommen sollte man sich Zeit nehmen, um das Panorama auf sich wirken zu lassen. Vom Murtal über das Grazer Becken bis zum Weststeirischen Hügelland reichte der Blick. Jedoch starker Wind hat uns unter dem Gipfel ein Rastplatzerl suchen lassen. Weiter gings über schöne Wanderwege zum Alten Almhaus. Zufrieden gestärkt traten wir den Heimweg an.
Danke an Anna und Elisabeth für Kuchen und Getränke. A.G.

Fotos vom Tag: https://photos.app.goo.gl/ntrp2xUxdo7eQ7DH6